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Viele Briten haben die Schnauze voll vom Lockdown: Droht bald ein Aufstand? 25. Oktober 2020

Symbolfoto:Von AjayThomas/shutterstock

Bei den Briten sinkt die Bereitschaft, die vielfältigen Corona-Beschränkungen weiter mitzumachen. Trotz steigender Positiv-Zahlen wollen sie nur noch eins: Zurück zur Normalität. Alle Maßnahmen hätten nichts gebracht, denken scheinbar immer mehr Bürger. Ein zweiter Lockdown scheint dort nicht mehr machbar.

Zu Beginn der von der WHO ausgerufenen Corona-Pandemie war die Unterstützung laut Umfragen noch groß, doch jetzt scheinen die Briten das Vertrauen in die vielfältigen Freiheitsbeschränkungen zu verlieren. Die Sorge um wirtschaftlichen Schäden, Arbeitsplätze und die vielen menschlichen „Kollateralschaden“ – wie z.B. Krebskranke, die nicht mehr behandelt werden – wächst .

In den vergangenen Nächten konnte man auf den Straßen Londons eine wachsende „Revolte“ beobachten, berichtet MailOnline. Fotos zeigen dicht an dicht besetzte Straßencafés und Restaurants und junge feiernde Menschen, die ihr Leben in vollen Zügen genießen. Normalität also.

Die gestern 20.530 weiteren gemeldeten „Coronavirus-Fälle“ und der Tod von 224 Menschen verliert im Königreich offenbar seinen Schrecken.

Und auch die von der Gesundheitsbehörde NHS verhängte 14-tägige Quarantäne bei Corona-Kontakt-Personen wird von der Mehrheit der Betroffenen nicht eingehalten. Nur 10,9 Prozent hätten sich an die Selbstisolation gehalten, kam nun heraus. Da die meisten von ihnen keine Symptome hatten, sahen sie auch nicht ein, sich von anderen Menschen fernzuhalten und auf Lebensmitteleinkäufe zu verzichten.

Die Zeiten, in der die Regierung die Mehrheit hinter sich wusste, scheinen vorbei. Viele Briten denken mittlerweile, dass die Regeln nicht funktionieren. Sie sind bereit, verhängte Gesetze zu brechen, um ihre Angehörigen zu sehen und glauben, dass es Zeit ist, „Großbritannien wieder normal zu machen“.

Laut Daily Mail zeigen nun in ausgewählten Fokus-Gruppen durchgeführte Umfragen in London, Birmingham und Liverpool aufkeimenden Unwillen: Die Wähler seien durch die vielen verschiedenen Maßnahmen verwirrt und haben das Vertrauen in die Beschränkungen verloren. Im Gegensatz zur ersten Welle sind sie nicht mehr bereit, alle Regeln einzuhalten und glauben, daß die „zweite Virus-Welle“ weniger gefährlich sein wird. Bei ihnen wächst die Angst um Arbeitsplätze und Wirtschaft. Viele lehnen eine Coronavirus-Impfung aus Angst vor Nebenwirkungen ab. Außerdem herrscht Wut über Regelverstöße seitens der Politiker.

„Wir retten Menschen mit Coronavirus, aber der Rest der Bevölkerung stirbt an Krankheiten, die wir kontrollieren können. Menschen mit Krebs, Herzerkrankungen und Schlaganfällen sterben“, ärgert sich der Rentner Brian aus Liverpool.

Angela, 59, aus Birmingham, erklärte, sie habe zu Beginn des Jahres Monate lang darauf verzichtet, ihre Eltern zu sehen: „Ich mache das nicht noch einmal“, erklärt sie. Die Regeln seien verwirrend, bevormundend, ungerecht, würden nichts bringen und machten keinen Sinn, finden andere Befragte.

In der Öffentlichkeit hält die Regierung an ihrer strengen Haltung gegenüber Sperren fest und besteht darauf, dass die Regeln von entscheidender Bedeutung sind, um zu verhindern, dass das Virus außer Kontrolle gerät.

In Wales wurde ein weiterer Lockdown verhängt. Bisher 35.000 Menschen unterzeichneten dort eine Petition, die sich gegen die erneuten Freiheitsbeschränkungen und Corona-Maßnahmen richtet.

Auf großes Unverständnis stößt vor allem der Regierungsbefehl, „unnötige Waren“ nicht mehr kaufen zu dürfen. Kleidung, Bücher, Haushaltswaren, Elektroartikel, all das ist unter dicken Plastikplanen und hinter Absperrband verborgen. „Es wird Winter und wir dürfen keine Kinderkleidung kaufen, das ist unmoralisch“, so eine verärgerte Kundin.

Kreativen Protest zeigte ein Mann, der nur mit Maske und Unterhose in einen Tesco- Supermarkt marschierte und erklärte, Kleidung gehöre ja nun offiziell nicht mehr zu den lebensnotwendigen Dingen und weil er keine kaufen darf, müsse er jetzt so rumlaufen. Das Sicherheitspersonal zeigte sich „not amused“ und erklärte ihm, er sei nicht angemessen gekleidet und er solle sich gefälligst an die Regierung wenden. Kleidung kaufen konnte der junge Mann nicht, ihm wurde der Zutritt versagt. (MS)

https://www.journalistenwatch.com/2020/10/25/viele-briten-schnauze/

SPD-Bürgermeister bezeichnet Corona-Kritiker als „Affen“ und „Nazis-Gesocks“/ -25. Oktober 2020

Querdenken Berlin (Bild: shutterstock.com/Von Berit Kessler)

Bayern/Neustadt – Der SPD-Bürgermeister Sebastian Dippold der oberpfälzischen Gemeinde Neustadt a. d. Waldnaab bezeichnet Menschen, die öffentlich Kritik an den aktuellen Corona-Maßnahmen in Form einer Querdenker-Demo üben, als „Affen“ und „Nazi-Gesocks“. Typisch links und arrogant eben.

Sebastian Dippold, Sozialdemokrat im Hippsterlook und zudem Bürgermeister der oberpfälzischen Gemeinde Neustadt an der Waldnaab, demonstrierte seinen Hass auf Andersdenkende – in seiner Partei immanent – in besonders abstoßender Art und Weise. Auf seinem Facebook-Account hetzte er gegen Teilnehmer einer Querdenker-Demo am Samstag im benachbarten Weiden.

Hier werde „wieder eine ganze Bande an Nazis unterwegs sein“, so der SPD-Funktionär. „Wer hier heute mitgeht, bei den Affen, der weiß, auf welcher Seite er steht“, sagte Dippold in einem Facebook-Video, das er am Samstagvormittag auf dem Weidener Festplatz aufgenommen hat. Es sei ja bekannt, „was für Gesocks und Klientel hier mitläuft“.

Über einen am Abend geplanten Fackelzug referierte der Selbstdarsteller Dippold und bemerkte laut dem BR: „Meiner Meinung nach gibt es seit 1945 nur einen Verein in Bayern, der einen Fackelzug einfach so durchführen kann, wo man keine Bedenken hat, das ist die Freiwillige Feuerwehr. Alle anderen, die Fackelzüge veranstalten, die müssen sich schon kritische Nachfragen gefallen lassen.“ Dippold steigerte seine Hetze gegen Andersdenkende, indem er Adolf Hitlers Propagandachef zu Wort kommen lässt: „Goebbels hat einmal gesagt, ‚Man bedient sich im Waffenarsenal der Demokratie, um die Demokraten zu bekämpfen‘, und genau das passiert hier heute.“

Die Facebookgruppierung „Querdenken 961 Weiden/Opf“ kommentierte die Hasstirade des Genossen im Amt eines Bürgermeisters mit den Worten:

„Herr Sebastian Dippold
Absolute Frechheit , Friedliche Menschen als Nazis zu betiteln ….. Danke an die Weidner Polizei die auf unserer Seite stand und danke an die Josefs Kirche für das Glockenspiel für Frieden und Freiheit!
Mich dann auch noch Blockieren für diesen Kommentar ? Sie sind ein ganz schlimmer Finger…..
Und sowas ist Politiker??? Volkshetzte betreiben , Friedliche Menschen Diskriminieren und beleidigen !“

Virutelle Gegendemo und minutenlanges Kirchengeläute

Da geplante Gegendemos unter anderem von ultralinken „Bündnissen“ wie dem Oberpfälzer Bündnis für Toleranz und Menschenrechte (OBTM) wurden wegen „hohen Infektionszahlen“ in Weiden abgesagt. Die linksradikale OBTM unterscheidet sich in der Wortwahl in nichts von ihrem SPD-Genossen Dippold. Auf Facebook werden die Teilnehmer der Querdenker-Demo in unerträglichem Maße diffamiert:

Bürgermeister Dippold rief seine Corona-gläubigen Anhänger dazu auf, sich an der Online-Aktion „Maske auf“ zu beteiligen. Trotzdem missachteten einige ganz eifrige „Kämpfer gegen Rechts“ die Aufforderung des Corona-Warriors Dippold:

Die Kirche reihte sich in den Hass gegen Andersdenkende ein und störten eine angemeldete Demonstration durch minutenlanges Glockengeläute:

https://www.journalistenwatch.com/2020/10/25/spd-buergermeister-corona/

Krokodilstränen nach Paris: Die Linken haben Verrat an der Aufklärung geübt! 25. Oktober 2020

Islamisierung (Foto:Symbolbild)

Nach der Enthauptung des Geschichtslehrers Samuel Paty durch einen Islamisten bei Paris herrscht auch in Deutschland Götzendämmerung bei zumindest einem Teil der politischen (Salon-)Linken, die neuerdings reumütig in Sack und Asche gehen – und den eigenen Reihen eine zumindest partielle Mitschuld an der staatlichen Blindheit gegenüber den überall in Westeuropa inzwischen fest zementierten islamistischen Strukturen geben. Wie glaubwürdig diese Selbstkritik ist, wird sich zeigen.

Denn bisher sind es allenfalls vereinzelte prominente Stimmen der aus SPD und Ex-SED, die überhaupt so etwas wie ein Problembewusstsein zeigen. Nachdem der französische Bildungsminister Jean-Michel Blanquer der politischen Linken eine zentrale Mitschuld an an der Ausbreitung des radikalen Islams in Europa gegeben und einen „Islam-Linksextremismus“ angeprangert hatte, hatte immerhin SPD-Vize Kevin Kühnert, Posterboy des Linksflügels der Sozialdemokratie, in einem „Spiegel“-Gastbeitrag ein „Muster“ eines „unangenehm auffälligen Schweigens“ ausgemacht, das beendet werden müsse.

Dass Kritik an Islamfaschismus, religiösem Fundamentalismus, salafistischem Eifer und dschihadistischem Terror auch in Deutschland gerne als „Islamophobie“ diffamiert wird und aus grundfalsch verstandener Toleranz seit Jahren vom deutschen Linksstaat alles getan wird, um muslimische Gegengesellschaften zu fördern, galten im dominierenden Mainstream der veröffentlichten Meinung schon zur Zeit der Anschlägen vom 11. September als typisch „ausländerfeindliche“, „rechtsextreme“ und vor allem „islamophobe“ Topoi, seit 2015 mit zunehmender Unerbittlichkeit. Nun stehen, nach Paris und auch der Messerattacke von Dresden, die Fürsprecher dieser absehbaren und tödlichen Nebenwirkungen von „Multikulti“ erneut vor den Trümmern ihrer Ideologie. Wieder einmal hat die Linke die Aufklärung verraten.

Selbstkritik bei Bartsch und Kühnert – auch bei ihrer Parteibasis? 

Da fühlt sich sogar der Fraktionschef der Linkspartei im Bundestag, Dietmar Bartsch, zu einer Abgrenzung bemüßigt – obwohl, wie der „Spiegel“ schreibt (dem Bartsch ein Interview zum Thema gab), „manche Genossen immer wieder wegen mangelnder Distanz zu islamistischen Gruppen in Erklärungsnöte geraten“. Erstaunlich luzide räumt der Politiker darin ein: „Wenn es um rechten Terror geht, sind wir Linken zurecht sehr konsequent. Wir stellen strukturelle Fragen und fordern unmissverständlich Konsequenzen. Die Reaktionen auf solche Wahnsinnstaten wie in Frankreich oder Dresden sind dagegen in der politischen Linken leider manchmal weit weniger eindeutig“. Man höre und staune.

Und auch dass Positionen oft deshalb nicht ausgesprochen würden, weil sie sich so anhören wie „von rechts“ oder als Wasser auf AfD-Mühlen dienen könnten, sei ein Problem. Es dürfe, so Bartsch, keine unterschiedlichen Maßstäbe mehr geben. Die Frage, die auch er allerdings nicht beantwortet, ist doch die: Wieso muss immer erst etwas passieren, bevor zumindest eine taktische Einsichtigkeit an den Tag gelegt wird (von der ohnehin anzunehmen ist, dass sie von den meisten Linken in ihrer hartnäckigen Realitätsverweigerung weiterhin nicht geteilt wird)?

Hartnäckige Realitätsverweigerung

In Frankreich ist, unter dem Schock der Ermordung des Lehrers, die Debatte zum Glück schon ein gutes Stück weiter – obwohl auch dort jede Umkehr vermutlich zu spät kommen wird. Immerhin wird dort jetzt wenigstens auch solche Stimmen Gehör geschenkt, deren Warnungen jahrelang in den Wind geschlagen und abgekanzelt wurden: Etwa die des ehemaligen Inspektors der französischen Schulaufsichtsbehörde, Jean-Pierre Obin. Dieser hatte bereits im 2004 einen alarmierenden Bericht über die Gefahr des Islamismus vorgelegt; „die Politik hat ihn damals ignoriert“, schreibt die „Welt„, die Obin diese Woche interviewte.

2018 hatte der inzwischen pensionierte Beamte ein Buch über die Unterwanderung von Frankreichs Schulen veröffentlicht („Wie wir den Islamismus in die Schulen gelassen haben“ – ein als „Weckruf“ gedachtes Werk, das sich, so die Zeitung, nach Patys Enthauptung durch einen jungen Tschetschenen „wie eine düstere Prophezeiung“ liest. Was Obin in unverhohlener Bitterkeit über die islamophile Appeasement-Politik seines Landes schreibt, trifft eins zu eins auch schon auf Deutschland zu: „Wir ernten heute die Früchte unserer Versäumnisse.“ (DM)

https://www.journalistenwatch.com/2020/10/25/krokodilstraenen-paris-die/

Brandsätze gegen RKI-Gebäude geworfen. 25. Oktober 2020

Foto: Robert-Koch-Institut (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Hier wird wohl ausnahmsweise nicht die Antifa dahinterstecken: Im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg sind in der Nacht zum Sonntag Brandsätze gegen die Fassade eines Gebäudes des Robert-Koch-Instituts geworfen worden. Ein Sicherheitsmitarbeiter hatte gegen 2:40 Uhr mehrere unbekannt gebliebene Personen bemerkt, die Flaschen gegen die Fassade des Gebäudes warfen, teilte die Polizei mit. Dabei soll auch eine Fensterscheibe zu Bruch gegangen sein.

Die Flammen konnte der Mitarbeiter löschen. Verletzt wurde niemand. Da eine politische Motivation bei der versuchten Brandstiftung geprüft wird, übernahm der polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die weiteren Ermittlungen.

Sind das die ersten Anzeichen eines nahenden Bürgerkriegs? (Mit Material von dts)

https://www.journalistenwatch.com/2020/10/25/brandsaetze-rki-gebaeude/

Wirtschaftsexperte warnt: Lockdown vernichtet weit mehr Lebensjahre als er rettet 25. Oktober 2020

Gedenkaktion für Corona-Tote: Selektiver Blick nur auf Covid-Opfer, nicht auf die weit mehr kollateral Verstorbenen (Foto:Imago/ZUMAWire)

Bernd Raffelhüschen, einer der hellsichtigeren Wirtschaftswissenschaftler dieses Landes, ist bekannt dafür, auch unpopuläre Wahrheiten schonungslos anzusprechen. Aktuell macht er sich um eine griffige, für die Allgemeinheit leichter verständliche Verdeutlichung jener Folgen des ersten Lockdowns im Frühjahr verdient: Dieser kostete, so rechnet Raffelhüschen vor, die Deutschen ungeheuerliche 3,8 Millionen Lebensjahre.

Gerade wo Hardliner des „Pandemie-Managements“ mit frösteln lassender Nonchalance schon wieder über den nächsten Lockdown laut nachdenken, so, als ginge es dabei um Ferien für alle, sind die wissenschaftlichen Darlegungen des an der Universität Freiburg lehrenden Professors, dessen Schwerpunkt insbesondere der Gesundheitssektor ist, mehr als zu begrüßen: Sie rücken manche Dinge ins Verhältnis – und verdeutlichen, wie hoch der Preis ist, mit dem ein wohl gar nicht nachweisbarer Schutz vor einem angeblichen Killervirus erkauft wurde.

Raffelhüschens zentrale These, über die „Bild“ gestern berichtet, lautet: Der Lockdown im Frühjahr hat offenbar mehr gesundheitlichen Schaden angerichtet als verhindert.
Die Abschätzung der Folgen des Stillstands für die Lebenserwartung der Deutschen insgesamt ist beunruhigend: Zwar wurde das Leben für viele Menschen verlängert, doch „die Folgeschäden für Millionen Bürger sind viel höher“, so der Experte. Er davon aus, dass kurzfristig knapp 180 000 Lebensjahre gerettet wurden. Demgegenüber stehen 3,8 Millionen Lebensjahre, die „langfristig verloren“ sind.
Ergo kosten der Lockdown und seine volkswirtschaftlichen Auswirkungen die Deutschen „deutlich mehr an Lebenserwartung als unter dem Strich bewahrt werden konnte“.

Eine Frage der Relationen

Kritikern, die dem Forscher vorwarfen, er würde „Menschenleben gegeneinander aufrechnen“, liegen hier völlig schief: Tatsächlich ist es die Politik, die – und dies derzeit im weltweiten Maßstab – Kranke und Opfer gegeneinander ausspielt, indem sie Behandlungsprioritäten verschiebt und einfach entscheidet, dass bestimmte Patienten schützenswerte seien als andere. Deshalb hat seit Corona niemand mehr die Hekatomben von durch die Maßnahmen Verstorbener auf dem Schirm: Tote infolge verschobener Operationen, ausgebliebener Notfallbehandlungen, Selbstmorde, Gewaltopfer.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Raffelhüschen mit unpopulären und vor allem von der Groko-Regierung mit Gift und Galle bedachten Modellierungen und Hochrechnungen von Langzeitfolgen politischer Entscheidungen wissenschaftlich auseinandersetzt: So warnte er bereits im November 2015, noch vor dem Höhepunkt der von Angela Merkels Willkommenspolitik losgetreten Flüchtlingswelle, vor deren gigantischen Folgekosten und errechnete eine mittelfristige indirekte, volkswirtschaftliche Gesamtbelastung von mindestens 900 Milliarden Euro – eine Zahl, die inzwischen deutlich nach oben korrigiert werden muss. Doch sie reicht noch lange nicht an das heran, was in der aktuellen Krise verbrannt wird. (DM)

https://www.journalistenwatch.com/2020/10/25/wirtschaftsexperte-lockdown-lebensjahre/

AUCH KUNDGEBUNG DES CORONAINFO-TOUR-TEAMS AB 14 UHR IN DER HAUPTSTADT JETZT LIVE: Querdenken-Demo in Berlin anlässlich WHS-Gipfel 25. Oktober 2020

Am heutigen Sonntag finden in Berlin mehrere Demonstrationen statt, die sich gegen die unverhältnismäßigen politischen Corona-Maßnahmen richten.

JETZT LIVE findet die Querdenken-Demonstration unter dem Motto „Protestmarsch – wir alle zusammen in Frieden – für den Wandel sowie gegen die Maskenpflicht“ am Alexanderplatz statt (Livestream von Epoch Times), abends (17 Uhr) soll am Großen Stern im Tiergarten demonstriert werden. Der Protestzug mittags ist mit rund 2500 Teilnehmern angemeldet, die Kundgebung einer „Querdenken“-Initiative am Abend mit 10.000.

Der Protestzug am Mittag soll bis zum Vorplatz vor dem Kosmos (Karl-Marx-Allee 131A) führen, in dem ursprünglich der „World Health Summit“ (WHS) geplant war. Die Veranstaltung findet „wegen steigender Infektionszahlen“ inzwischen aber online statt.

Bereits am Samstag Abend gab es in der Hauptstadt eine Spontandemo von Kritikern der Corona-Maßnahmen, die von einer Polizeieinheit eingekesselt wurde (Video hier).

Auch die Coronainfo-Tour mit Bodo Schiffmann, Samuel Eckert, Wolfgang Greulich und Ralf Ludwig ist heute in Berlin und hält ab 14 Uhr in Mitte (Platz des 18. März – nördliche Seite Höhe Ebertstraße) eine Kundgebung ab, die auf dem dlive-Kanal von Samuel Eckert, aber auch von diversen Youtubern vor Ort übertragen wird.

http://www.pi-news.net/2020/10/jetzt-live-querdenken-demo-in-berlin-anlaesslich-whs-gipfel/

China tötet Amerikaner mit Fentanyl – Absichtlich

von Gordon G. Chang  

  • Zum einen kontrolliert die Kommunistische Partei durch ihre Zellen jedes Geschäft, das irgendwelche Auswirkungen hat… Peking kontrolliert das Bankensystem streng und weiß über Geldüberweisungen sofort Bescheid… Darüber hinaus kann Fentanyl das Land nicht unentdeckt verlassen, da praktisch alle versandten Artikel kontrolliert werden, bevor sie chinesischen Boden verlassen.
  • Chinesische Banden sind groß und weit verzweigt. In Chinas fast totalitärem Staat ist es ihnen nicht möglich, ohne das Wissen der Kommunistischen Partei zu operieren. Und wenn die Partei von einer bestimmten Bande irgendwie nichts weiß, dann deshalb, weil sie beschlossen hat, es nicht wissen zu wollen.
  • Die chinesische Post muss wissen, dass sie unter anderem zum geschäftigsten Drogenkurier der Welt geworden ist.
  • Das Regime hat die Doktrin der „Uneingeschränkten Kriegsführung“ übernommen, die 1999 in einem gleichnamigen Buch von Qiao Liang und Wang Xiangsui erläutert wurde. Die These der Autoren, beides Obersten der chinesischen Luftwaffe, lautet, dass China bei seinem Versuch, die Vereinigten Staaten auszuschalten, nicht an irgendwelche Regeln oder Vereinbarungen gebunden sein sollte…. Das Regime benutzt folglich die Kriminalität als Instrument der Staatspolitik…. Chinas Funktionäre werden vor nichts zurückschrecken, um die Macht ihres Regimes zu stärken.
  • Fentanyl wird häufig per Post in die USA geschickt, was bedeutet, dass der chinesische Staat über den National Postal Service of China der Verteiler ist. Der US-Zoll- und Grenzschutz erfuhr, dass 13% der Pakete aus China irgendeine Form von Schmuggelware enthalten, darunter Fentanyl und andere tödliche Substanzen. Abgebildet: Ein Beamter der Zoll- und Grenzschutzbehörde arbeitet mit einem Hund, um am 24. Juni 2019 in der US-Poststelle des John-F.-Kennedy-Flughafens in New York Pakete zu kontrollieren. (Foto von Johannes Eisele/AFP über Getty Images)

    „Ich behaupte wohl keine Art von Verschwörung, sondern nur die nackten Tatsachen: Fentanyl und Covid kamen beide aus China, unserem Hauptkonkurrenten China, sie profitieren vom Tod vieler Tausend Amerikaner“, bemerkte Tucker Carlson in seiner Sendung vom 16. Oktober.

    Chinas Regime hat Fentanyl seit Jahren in die Vereinigten Staaten gedrückt.

    Nach Angaben der Zentren für Krankheitsbekämpfung und Prävention erreichten die tödlichen Überdosen in den USA im vergangenen Jahr die Rekordmarke von 70.980. Von diesen Todesfällen entfielen 36.500 auf synthetische Opioide wie Fentanyl. Die Todesfälle durch Kokain und Methamphetamin nahmen ebenfalls zu, hauptsächlich weil diese Substanzen mit Fentanyl vermischt wurden.

    Es ist, wie Vanda Felbab-Brown von der Brookings Institution in einem Juli-Papier feststellt, „die tödlichste Drogenepidemie in der Geschichte der USA„.

    Es besteht kein Zweifel, woher diese Droge stammt. „Seit 2013 ist China die Hauptquelle für das Fentanyl, das den illegalen Drogenmarkt der USA überschwemmt – oder für die Vorläuferstoffe, aus denen Fentanyl hergestellt wird, oft in Mexiko“, berichtet Felbab-Brown.

    Ein im Januar veröffentlichter Geheimdienstbericht der Drug Enforcement Administration kommt zum gleichen Schluss bezüglich der Herkunft des tödlichen Fentanyls.

    In China arbeiten ganze Banden in Labors an Fentanylverbindungen, um die Droge noch süchtig machender zu machen, sagte mir ein ehemaliger amerikanischer Beamter der nationalen Sicherheit vor einigen Jahren. Außerdem ändern chinesische Techniker ständig die Formeln, um eine Entdeckung an der amerikanischen Grenze zu vermeiden.

    Kurz gesagt, das chinesische Regime tötet Amerikaner mit Fentanyl. Es tut dies absichtlich. Carlson hatte Recht, als er Intentionalität suggerierte.

    Auf das anhaltende Drängen der Trump-Regierung kündigte Peking im April 2019 ein Verbot der Produktion, des Verkaufs und des Exports von Substanzen der Fentanylklasse ohne Genehmigung an.

    Dieses Verbot war natürlich ein Schritt in die richtige Richtung, aber Analysten haben darauf hingewiesen, dass die neuen Regeln schwer zu administrieren sind. „Die Herausforderung bei der Durchsetzung“, so das Brookings-Papier, „ist gewaltig, da in Chinas pharmazeutischer und chemischer Industrie Zehntausende von Firmen und Hunderttausende von Anlagen tätig sind und es China an angemessenen Inspektions- und Überwachungskapazitäten mangelt“.

    Die Implikation ist, dass kriminelle Banden in China im Schatten operieren können. Dieser Vorschlag ist deshalb höchst fragwürdig.

    Zum einen kontrolliert die Kommunistische Partei durch ihre Zellen jedes Geschäft, das irgendwelche Auswirkungen hat.

    Zum anderen betreibt die chinesische Zentralregierung das zweifellos weltweit ausgefeilteste System sozialer Kontrolle. Mit Hilfe großer Datenmengen und künstlicher Intelligenz überwachen Zehntausende von Regierungsbeobachtern 1,4 Milliarden Menschen mit etwa 626 Millionen Überwachungskameras und Zehnmillionen von Nachbarschaftsbeobachtern und Kadern der Kommunistischen Partei. Peking kontrolliert das Bankensystem streng und weiß unmittelbar von Geldüberweisungen.

    Chinesische Banden sind groß und weit verzweigt. In Chinas fast totalitärem Staat ist es ihnen nicht möglich, ohne das Wissen der Kommunistischen Partei zu operieren. Und wenn die Partei von einer bestimmten Bande irgendwie nichts weiß, dann deshalb, weil sie beschlossen hat, es nicht wissen zu wollen.

    Darüber hinaus kann Fentanyl das Land nicht unentdeckt verlassen, da praktisch alle versandten Artikel kontrolliert werden, bevor sie chinesischen Boden verlassen. Jonathan Bass, CEO des Importeurs PTM Images, sagte gegenüber Gatestone, dass die Behörden jeden Container, der China verlässt, inspizieren und versiegeln. Fentanyl wird oft auf dem Postweg in die USA geschickt, was bedeutet, dass der chinesische Staat über den National Postal Service of China der Verteiler ist. Das Volumen des Fentanyl-Postverkehrs ist groß.

    Wie groß? Der US-Zoll- und Grenzschutz erfuhr auf der Grundlage von Daten aus seinen „Blitz“-Inspektionen der Operation Mega Flex, dass 13% der Pakete aus China irgendeine Form von Schmuggelware enthalten, darunter Fentanyl und andere tödliche Substanzen. Die chinesische Post muss wissen, dass sie unter anderem zum geschäftigsten Drogenkurier der Welt geworden ist.

    Der Handel mit Drogen ist nach Ansicht chinesischer Beamter ein kleiner Preis für das Erreichen nationaler Größe. Wie Cleo Paskal von der Stiftung zur Verteidigung der Demokratien mit Sitz in Washington, D.C., diesem Autor erzählt, sind sie von der „umfassenden nationalen Macht“ (CNP) besessen. Sie messen sie akribisch, studieren sie gründlich und vergleichen ständig Rankings Chinas mit anderen Ländern, insbesondere mit den Vereinigten Staaten.

    Chinas Funktionäre schrecken vor nichts zurück, um die relative Macht ihres Regimes zu vergrößern. Es gibt zwei Möglichkeiten, dies zu erreichen, stellt Paskal fest: Chinas CNP zu erhöhen und den CNP anderer Länder zu senken. China versucht in böswilliger Absicht, die umfassende nationale Macht Amerikas mit Fentanyl zu verringern. Es kann keine andere Erklärung dafür geben, dass Peking kriminelle Organisationen ungehindert operieren lässt.

    Das Regime nutzt folglich die Kriminalität als Instrument der staatlichen Politik. „Niemand, den ich in der Strafverfolgungsgemeinschaft kenne, bezweifelt auch nur einen Augenblick, dass die chinesischen Dienste angesichts ihrer totalen internen Kontrolle genau wissen, was vor sich geht“, sagte mir der ehemalige Sicherheitsbeamte. „Die Arbeitshypothese ist, dass Peking davon weiß, es billigt und davon profitiert.

    Das Regime hat die Doktrin der „Uneingeschränkten Kriegsführung“ übernommen, die 1999 in einem gleichnamigen Buch von Qiao Liang und Wang Xiangsui erläutert wurde. Die These der Autoren, beide Obersten der chinesischen Luftwaffe, lautet, dass China bei seinem Versuch, die Vereinigten Staaten auszuschalten, nicht an irgendwelche Regeln oder Vereinbarungen gebunden sein sollte.

    Das chinesische Regime war schon immer von Bösartigkeit geprägt. Mao Zedong, der die Volksrepublik China gründete, schuf eine töten-oder-getötet werden-Gesellschaft, deren Werte unmenschlich sind.

    Die Kombination aus dem unerbittlichen Wunsch Chinas, seine relative Stärke zu erhöhen, und dem Glauben, dass keine Taktik außerhalb der erlaubten Grenzen liegt, bedeutet, dass Peking Fentanyl als Waffe betrachtet.

    Ende 2017 stand ein Freund im Bezirk Anne Arundel in Maryland vor einer Kirche in Severna Park. Dort beobachtete er, wie schwarz gekleidete Mädchen und Jungen die Eingangstreppe des örtlichen Bestattungsinstituts hinuntergingen, wobei die Mädchen weinend aneinander hingen und die Jungen ausdruckslos wegstarrten. Dann kamen die Eltern, immer noch unter Schock.

    „Sie wissen es und ich weiß, was es war“, sagte er, „jemand beerdigte ihr Kind, und jemand anderes – jemand in China – zählte Geld.

    Die guten Menschen von Anne Arundel – und alle anderen Amerikaner – werden angegriffen. Die Angreifer kommen aus China, ihr Schwert ist Fentanyl, und die Toten sind das Ergebnis von Böswilligkeiten in der chinesischen Hauptstadt.

    Mein Freund hat kürzlich eine Nachricht hinterlassen. „Es gibt“, schrieb er, „ein paar alte Heroinsüchtige, aber ich kenne keine alten Fentanyl-Süchtigen“.Gordon G. Chang ist der Autor von The Coming Collapse of China, ein Distinguished Senior Fellow des Gatestone-Instituts und Mitglied seines Beirats.

    https://de.gatestoneinstitute.org/16681/china-toetet-amerikaner-mit-fentanyl

KLARTEXT VON MARKUS GÄRTNER Der Verlierer der Präsidentendebatte sind die deutschen Medien. 25. Oktober 2020

Die Berichte deutscher Medien über die US-Politik, Donald Trump und den laufenden Wahlkampf lassen – gelinde gesagt – sehr zu wünschen übrig. Das zeigen auch die Meldungen und Kommentare heute über die letzte Debatte in der vergangenen Nacht zwischen Donald Trump und seinem Herausforderer Joe Biden in Tennessee, wenige Tage vor der Wahl…

Lockdown – ja, da kommt bei den Linken Freude auf. 25. Oktober 2020

Foto: Wegen Corona geschlossene Theaterkasse (über dts Nachrichtenagentur)

Für Bolschewisten, die vom Staat durchgefüttert werden, wie zum Beispiel linke Politiker gibt des anscheinend nichts besseres, als einen Lockdown. Die Wirtschaft bricht zusammen, wobei natürlich gerade die Selbstständigen die Leidtragenden sind und nur diejenigen, die nicht arbeiten, wie sie selber, spüren nichts davon, weil das Geld vom Staat auch während eines Lockdowns weiter in ihre Taschen fließt.

So müssen wir uns nicht wundern, dass es einige kaum erwarten können, dass es wieder losgeht:

Der Bezirksbürgermeister von Berlin-Pankow, Sören Benn (Linke), setzt sich für einen anderen Umgang mit dem Thema Lockdown ein. „Es geht darum, ob wir die Pandemie im Griff haben oder ob die Pandemie uns im Griff hat, ob die Welle uns vor sich hertreibt oder ob wir sie reiten“, sagte er am Samstag dem Deutschlandfunk. „Darum finde ich den Umgang mit dem Thema Lockdown, der im Moment verhandelt wird wie eine nationale Katastrophe oder als Strafe der Bürger, wenn sie sich nicht an die Regeln halten, für einen falschen Umgang und schlage vor, einen Lockdown als ganz normales Instrument, epidemiologisches Instrument im Handling der Krise zu behandeln“, so der Linken-Politiker.

Man solle sich darauf vorbereiten und Indikatoren entwickeln, „ab wann ein Lockdown sinnvoll sein kann“, sagte Benn. „Lasst uns dann einen klaren Anfang und ein klares Ende eines solchen Lockdowns benennen, damit man sich auch besser drauf einstellen kann, den besser aushalten kann. Und lasst uns vorab auch darüber diskutieren, welche konkreten Maßnahmen ein solcher Lockdown vielleicht auch im Unterschied zu dem ersten ungeplanten Lockdown im März beinhalten soll“, schlug der Lokalpolitiker vor.

Man müsse „in Optionen denken“. Im Moment mache es nicht den Anschein, dass die bisher ergriffenen Maßnahmen tatsächlich dazu führen, dass die Welle einen anderen Verlauf nimmt als den Aufwärtsverlauf. „Das heißt, wir sind auf einem einzigen Gleis unterwegs in der Hoffnung, dass eine Vielzahl von Maßnahmen, die ganz selten evidenzbasiert sind, dann irgendwann dazu führt, dass die Welle bricht.“

Sein Vorschlag: „Lasst uns einen planvollen Lockdown vorbereiten. Wenn man sagt, wir bereiten uns darauf vor, beispielsweise Mitte November in einen Lockdown zu gehen, dann ist der geplant, dann kann man den jetzt angehen, und dann kann man ja sagen, wenn die Zahlen bis zum Zeitpunkt X sich nicht auf einem bestimmten Niveau stabilisiert haben oder wieder runtergehen, dann gehen wir ab dem Zeitpunkt Z in einen zeitlich begrenzten Lockdown“, so der Linken-Politiker. Sollten sich die Maßnahmen als wirksam erweisen, könne man den Lockdown dann auch „jederzeit“ wieder absagen, sagte der Bezirksbürgermeister von Berlin-Pankow.

Was für ein krankes Verhältnis hat dieser Mann zur Freiheit? Außerdem weiß er ganz genau, dass ein zeitlich begrenzter Lockdown das Problem nur immer wieder aufschiebt. Gehen die Zahlen runter und der Lockdown wird aufgehoben, gehen die Zahlen wieder hoch – bis zum nächsten Lockdown.

Bis von Deutschland nur noch eine Ruine übrig geblieben ist.

Auch Lauterbach ist schon ganz heiß auf die nächste Katastrophe:

Der SPD-Gesundheitsexperte hat jetzt noch einmal eindringlich vor einem erneuten Lockdown bereits in wenigen Wochen gewarnt und Bund und Länder zum Beschluss von weitergehenden Maßnahmen aufgefordert. „Wenn es uns in den kommenden zwei bis drei Wochen nicht gelingt, die persönlichen Kontakte zu beschränken, werden die Zahlen in wenigen Wochen so stark gestiegen sein, dass uns nur noch ein erneuter Lockdown bleibt“, sagte Lauterbach zu „Bild am Sonntag“. „Die Einschränkungen, die jetzt beschlossen wurden, reichen leider nicht aus, um überfüllte Intensivstationen und einen deutlichen Anstieg der Todeszahlen im Dezember zu verhindern. Da müssen wir nachjustieren.“ Lauterbach fordert eine deutlich Ausweitung des Homeoffice und geteilte Klassen in den Schulen. „Wenn wir nicht wollen, dass die Schulen mit regelmäßigem Schulausfall auch noch zu Hotspots werden, sollten die Schulklassen jetzt aufgeteilt werden in Vormittags- und Nachmittagsunterricht“, sagte er.

Jeder Kontakt, egal wo, könne kontaminiert sein, so Lauterbach weiter. „Es reicht allein nicht mehr, nur vorsichtig zu sein und die AHA+L-Regeln einzuhalten.“ Er ermahnte die CDU, den für Anfang Dezember geplanten Parteitag mit 1.001 Delegierten abzusagen.

„Die CDU kann nicht gleichzeitig für das Verbot kleinerer Veranstaltungen eintreten und dann mehr als 1.000 Menschen an einem Ort versammeln. Politik hat eine Vorbildfunktion, deshalb sollte die CDU den Parteitag absagen.“ Auch eine Mehrheit der Bürger findet, dass der CDU-Parteitag, bei dem ein neuer Vorsitzender gewählt werden soll, in der aktuellen Corona-Lage nicht stattfinden sollte.

55 Prozent sind laut einer Kantar/Emnid-Umfrage im Auftrag der „Bild am Sonntag“ für eine Absage, 36 Prozent sprechen sich für die Durchführung aus (weiß nicht, keine Angabe acht Prozent). Das Meinungsforschungsinstitut Kantar/Emnid befragte für die Erhebung insgesamt 505 Menschen am 22. Oktober. Frage: „Die CDU hat einen Parteitag am 4. Dezember in Stuttgart mit 1.001 Delegierten geplant, um dort einen neuen Parteivorsitzenden zu wählen. Sollte dieser Parteitag wegen Corona abgesagt werden?“

Was Lauterbach uns sagen will: Machen wir einen Lockdown, um einen Lockdown zu verhindern. Was für eine Verarschung. (Mit Material von dts)

https://www.journalistenwatch.com/2020/10/25/lockdown-linken-freude/

AFD-MDEP SPRICHT KLARTEXT IM EU-PARLAMENT Guido Reil: Schluss mit dem ideologischen EU-Wahnsinn! 24. Oktober 2020

Der AfD-Europaabgeordeneter Guido Reil kann die absurde Behauptung, wonach Frauen vom „Klimawandel“ besonders betroffen wären, anhand seiner eigenen Feldforschungen nicht ganz nachvollziehen. „Ich habe viele Frauen kennen gelernt – die meisten mögen es warm“, so Reil am Donnerstag in einem Statement im EU-Parlament.

Ebenso kann er nicht den anderen Unfug verstehen, mit dem sich das EU-Parlament tagein tagaus beschäftigt: Feministische Außenpolitik – was auch immer das sein soll?! -, Gleichstellung von Mann und Frau in der Außen- und Sicherheitspolitik, geschlechterspezifische Asyl- und Migrationspolitik, etc.

Sein mangelndes Verständnis für diese weltbewegenden Themen, mit denen sich die EU weltweit Respekt und als Supermacht etablieren will, sorgt bei Abgeordneten der linken Fraktionen für irritierte Blicke.

http://www.pi-news.net/2020/10/guido-reil-schluss-mit-dem-ideologischen-eu-wahnsinn/

Raubzug im Schatten-Samstag, 24. Oktober 2020

Während alle Welt wie gebannt auf das Corona-Geschehen starrt, fahren Hedgefonds gewaltige Profite ein. Exklusivabdruck aus „Wolff of Wall Street“.

Foto: Rawpixel.com/Shutterstock.com

Heute ist Sonntag, der 5. April 2020, und während die Welt wie gebannt auf die Ausbreitung der Corona-Pandemie starrt, ereignen sich im globalen Finanzsystem Dinge von großer Tragweite. Seit einigen Wochen können wir beobachten, wie Hedgefonds ihre Marktmacht ausspielen und das bestehende System mithilfe von Regierungen und Zentralbanken zu ihren Gunsten auspressen, wie sie ihrem größten Konkurrenten — der mittelständischen Wirtschaft — den Boden unter den Füßen entziehen und jede denkbare Maßnahme ergreifen, um vom inzwischen unvermeidbaren Wirtschafts- und Finanzcrash maximal zu profitieren.

Sofern niemand sie stoppt, werden wir sehr wahrscheinlich schon bald erleben, wie die Hedgefonds uns allen — unterstützt von Politik und Zentralbanken — ein auf die Finanzelite und ihre Bedürfnisse zugeschnittenes neues System aufzwingen werden.

Um die Hintergründe dieses historischen Umbruchs zu verstehen, ist es wichtig, sich von dem zurzeit am meisten verbreiteten und von den Medien am stärksten geförderten Irrtum zu lösen, all das habe ursächlich etwas mit dem neuartigen Coronavirus zu tun. Tatsache ist, dass die Probleme im Finanzsektor lange vor der Pandemie bestanden haben und auch ohne sie fatale Folgen gehabt hätten. Das Virus dient denjenigen, die den Finanzsektor beherrschen, nur als willkommener Helfer. Es zieht seit einigen Wochen alle Aufmerksamkeit der Menschen auf sich und ermöglicht der Finanzelite so, die eigene Agenda weitgehend ungestört zu verfolgen.

Um diese Agenda zu verstehen, muss man einen Blick auf die jüngere Entwicklung unseres Finanzsystems werfen. Begonnen hat alles mit der Deregulierung, also der fortschreitenden Abschaffung von rechtlichen Einschränkungen für die Banken. Im Zuge dieser Deregulierung wurden Hedgefonds zugelassen, also Vermögensverwaltungen, deren Kundschaft fast ausschließlich aus sogenannten „High Net-Worth Individuals“ besteht — den Ultrareichen dieser Welt. Diese Hedgefonds dürfen wie Banken arbeiten, unterliegen aber nicht deren rechtlichen Beschränkungen. Ihre Zulassung war ein historisches Geschenk an das Bankgewerbe, denn sie ermöglichte es den Banken, selbst Hedgefonds zu gründen und auf diese Weise alle ihnen auferlegten rechtlichen Einschränkungen zu umgehen.

Das so eingeläutete neue Zeitalter im Finanzsystem wird auch als das „Zeitalter der Heuschrecken“ bezeichnet. Hedgefonds verfolgen nämlich keine festgelegte Strategie, sondern durchforsten das Wirtschafts- und Finanzsystem ständig nach Gelegenheiten, um in möglichst kurzer Zeit möglichst hohe Gewinne zu machen, und gehen dabei extrem rücksichtslos vor. Auf diese Weise sind sie seit der Jahrtausendwende immer größer und mächtiger geworden und übertreffen an Finanzkraft heute sogar die Großbanken, die sich mittlerweile zu einem wesentlichen Teil in ihrer Hand befinden. Diese historisch einzigartige Macht bringt aber auch ein Problem mit sich.

Dadurch, dass die Hedgefonds sich einen großen Teil des Systems unterworfen haben, sind sie selbst in hohem Maße von ihm abhängig geworden und das bedeutet: Wenn das System wackelt, dann wackeln auch die Hedgefonds.

Und genau das erleben wir gerade. In den vergangenen Wochen und Monaten hat es eine Ballung von Krisen gegeben, die das globale Wirtschafts- und Finanzsystem in seinen Grundfesten erschüttert haben. Zunächst hat in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres in vielen Ländern eine Rezession eingesetzt. Normalerweise ist das keine Tragödie, aber in diesem Fall ist die Rezession auf ein überaus zerbrechliches System getroffen, das seit etwa zwölf Jahren künstlich am Leben erhalten wird. Zudem ist im Januar 2020 mit China auch noch der wichtigste Motor sowohl der Weltwirtschaft als auch des Welthandels ausgefallen und hat Liefer- und Handelsketten rund um den Globus unterbrochen. Schließlich hat Saudi-Arabien Anfang März auch noch dafür gesorgt, dass der Ölpreis drastisch eingebrochen ist.

Zusammen genommen waren das drei Schläge, die jedes normale Wirtschafts- und Finanzsystem wie einen Boxer zu Boden geschickt hätten. Da das gegenwärtige System aber wegen der lockeren Geldpolitik der Vergangenheit besonders anfällig ist, gleicht es zurzeit eher einem Boxer, der nicht nur auf die Bretter geschickt wurde, sondern angezählt wird und trotz aller Zurufe seines Trainers vergebens versucht, wieder auf die Beine zu kommen.

Die Rolle des Trainers fällt dabei der US-Zentralbank Federal Reserve (FED) zu, die in den vergangenen Wochen und Monaten alles versucht hat, das System zu stabilisieren, deren Bemühungen aber erfolglos geblieben sind und die jetzt nur noch solche Mittel einsetzen kann, die es langfristig zerstören werden. Konkret gesprochen: Die FED ist gezwungen, immer mehr Geld ins System zu pumpen, obwohl diese Geldflut mit Sicherheit in einer Hyperinflation enden und das bestehende Geldsystem zerstören wird.

Von alledem erfährt die internationale Öffentlichkeit so gut wie nichts. Stattdessen lenken Medien und Politik die Aufmerksamkeit der Menschen ausschließlich auf die Corona-Pandemie und verschaffen den Hedgefonds damit die Gelegenheit, die aktuelle Krise trotz gewaltiger Verluste zum eigenen Vorteil zu nutzen und das taumelnde System mit aktiver Unterstützung der Zentralbanken zu plündern. Wie sonst erklärt es sich,

  • dass Hedgefonds, die durch hemmungslose Spekulation in Not geraten sind, von den Zentralbanken mit Billionen und Aberbillionen gestützt werden?
  • dass die Federal Reserve und die EZB einen Hedgefonds — nämlich BlackRock — als Berater und Organisator dieser Verteilung verpflichtet haben?
  • dass große Teile des Mittelstandes durch den Shutdown vorsätzlich ruiniert und vor die Alternative gestellt werden, entweder Konkurs anzumelden oder sich Plattform-Unternehmen anzuschließen, hinter denen große Hedgefonds stehen?
  • dass von Hedgefonds getragene Großkonzerne wie Amazon trotz Shutdown weiterarbeiten, Neueinstellungen vornehmen und riesige Gewinne einfahren dürfen, während Kleinunternehmern die Berufsausübung untersagt wird?
  • dass Konzerne, die ihre Aktienkurse in der Vergangenheit durch Aktienrückkäufe in die Höhe getrieben und den Hedgefonds dadurch Riesensummen eingebracht haben, jetzt Milliardenhilfen aus Steuergeldern erhalten?

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen und würde immer wieder zur gleichen Erkenntnis führen: Keine dieser Maßnahmen dient der Mehrheit der arbeitenden Menschen und keine trägt dazu bei, das gegenwärtige System zu stabilisieren. Im Gegenteil, die Maßnahmen beschleunigen seinen Untergang und verhelfen denjenigen, die es zurzeit plündern, dazu, bei seinem Neustart in der ersten Reihe zu stehen.

Da dieser Neustart aber mit Sicherheit Massenarbeitslosigkeit, das Ende großer Teile des Mittelstands, eine drastische Senkung des Lebensstandards der Bevölkerungsmehrheit und eine weitere Explosion der sozialen Ungleichheit mit sich bringen wird, muss man auf Seiten der Betroffenen mit Widerstand rechnen und — als Antwort darauf — vonseiten der Politik mit repressiven Maßnahmen.

Es sollte einem zu denken geben, dass genau solche Maßnahmen — Kontaktsperren, Versammlungsverbote, Reisebeschränkungen und Grenzschließungen — bereits eingeführt worden sind, unter dem Vorwand des Schutzes der Bevölkerung vor einer Pandemie, bezeichnenderweise aber von genau den Politikern, die in der Vergangenheit alles dafür getan haben, unsere Gesundheitsversorgung durch immer neue Sparmaßnahmen zu untergraben.


https://www.rubikon.news/artikel/raubzug-im-schatten-2

Femanzipation immer absurder: Quoten für Karrierefrauen- 24. Oktober 2020

Symbolfoto: Von Monkey Business Images

Symbolfoto: Von Monkey Business Images

Man kennt diese Kampagnen nun schon seit Jahren, aber sie wirken immer sinnentleerter, seltsam entrückt und vor allem wenig am echten Gemeinwohl orientiert. So kam einem in diesen Tagen, wo Lehrer von Muslimen (mal wieder) enthauptet und andere Mitbürger abgestochen wurden, Schlagzeilen besonderer Art entgegen: „Einflussreiche Frauen fordern Quote für Vorstände“ (Mittelbadische Presse).

Von Hans S. Mundi

In diesen Tagen muslimischer Attentate samt Enthauptungen fordern diese Frauen keine gleichen Rechte und Verbot des Kopftuchzwangs für Frauen aus islamischen Kulturkreisen. Nein, sie fordern – mehr für sich – schicke Spitzenplätze in der Wirtschaft, hoch dotierte Jobs in Vorständen. Wegen besserer Leistungen? Nein! Wegen Geschlecht. Quote!

Starke Frauen, schwache Familien

Starke Frauen: Maria Furtwängler, Janina Kugel, Katja Kraus, Nora Bossong und Jutta Allmendinger in Berlin. Ein Bündnis einflussreicher Frauen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Sport fordert gemeinsam eine Quote für Frauen in Spitzenpositionen, in Unternehmensvorständen, aber auch mehr Präsenz in Wissenschaft und Kultur. „Die Selbstverpflichtung funktioniert nicht“, sagte die frühere Siemens-Personalchefin Janina Kugel am Donnerstag bei einer Pressekonferenz zur Vorstellung der Kampagne „#ichwill“ in Berlin.“

Die Allianz der GutmenschInnen aus der Upper Class

Um diese durchsichtigen ideologischen Wichtigtuereien vollends zu begreifen, muss man sich mal ansehen, wer hier großmäulig antritt. Allesamt Karrierefrauen mit den besten Beziehungen zu einflussreichen Männern, wichtigen gesellschaftlichen Kreisen und relevanten Entscheider-Ebenen. Die Allianz der Gutmenschen aus der Upper Class ist das Kuriosum dieser Tage, ein vollkommen aus dem Ruder laufender Zeitgeist, der das Bürgertum an ein Ende bringt.

Geprügelt werden die Väter, verachtet die Mütter

Geradezu absurd, wenn die „frühere Siemens-Personalchefin“ Janina Kugel auf vermeintliche „Unterdrückung“ durch Karriere-Männer anspielt. Es geht ihnen gut, soll es ihnen noch besser gehen…? Leider steckt hinter all dem eine seit langer Zeit schon agierende Doktrin der Selbstauflösung kultureller Identitäten und der Zerstörung von Gesellschaft und Gemeinschaft in Eigenverantwortung.

Eine eiskalte Gesellschaft verliert ihre humane Basis

Die jüngste Mütter-Debatte hält sich schon seit fast einem Jahr. Im schnellen Meinungs-Eldorado Twitter trägt sie den schicken Hashtag #regrettingmotherhood. Es geht dabei um eine Mutter, die bisher keiner auf der Rechnung hatte: Die Mutter, die eigentlich keine sein will – und keine wäre, wenn sie noch mal zurück auf Los gehen könnte … Vier Bücher sind bei uns seit Dezember zu dem Thema erschienen, Wörter wie „Reue“, „Lüge“, „falsche Wahl“ finden sich in den Titeln und sicherheitshalber noch das Debatten-Logo #regrettingmotherhood. Kurzzeitig hatte man den Eindruck, jede zweite Mutter, die auf dem Spielplatz im Regen an der Rutsche steht oder im Supermarkt ihr quengelndes Kind zur Kasse schleift, würde nur eines denken: Wie bin ich eigentlich auf die Idee gekommen, ein Kind haben zu wollen? Und: Kann ich das wieder rückgängig machen?“

Lieber quengelnde Kinder als quengelnde Karrierefrauen

Es geht um die Aufösung der Familien als staatsunabhängiger Einheit, die sich selbst als Maßstab hat, die Kinder zu unabhängigen und freien Individuen und gegen „Vermassung“ erzieht, wo Frauen noch treu sorgende Mütter und Männer noch verantwortungsbewusste Väter sind bzw. sein konnten. Es bedeutet am Ende die Verstaatlichung der Familie und deren Einteignung ihres eigenen Nachwuchses. Mutter ist den Upper-Class-Karrieristinnen ein Schimpfwort. Von Mutterliebe haben sie scheinbar noch nie etwas gehört. Sie sind eiskalt wie die kranke Ideologie, welche sie eitel unters Volk streuen. Quotenfrauen bei der Müllabfuhr, in KFZ-Werkstätten oder beim Straßenbau? Nein. Es geht doch um die Plätze an der Sonne. Ohne störende Kinder und Verantwortung. Einfach im Vorstand wichtig gucken und sich wichtig fühlen – mit dickem Bankkonto. Femanzentum anno 2020.

https://www.journalistenwatch.com/2020/10/24/femanzipation-quoten-karrierefrauen/

Das Virus aus dem Kanzleramt-Samstag, 24. Oktober 2020

Während Menschen gesucht werden, die das neue Corona-Virus verbreiten, wird anscheinend eine „Superspreaderin“ übersehen.

Nur wenig schwächt die menschlichen Abwehrkräfte so sehr wie die Angst. Darauf hat unter anderem der Arzt Rüdiger Dahlke bereits im März dieses Jahres im Rubikon-Gespräch hingewiesen. Studien haben das längst bestätigt. Selbst in der Wochenzeitung Die Zeit wurde vor Monaten erkannt: „Angst ist auch ein Virus“.

Angst ist bekanntermaßen nicht grundsätzlich krankhaft, sondern evolutionsbiologisch bedingt. Sie ist ein Warnsystem vor Gefahr. Um dieser begegnen und überleben zu können, wird die Körperenergie auf die Aufgabe konzentriert, die Gefahr auszuschalten. Anderen Funktionen, wie dem Immunsystem, wird in der Zeit notwendige Energie entzogen. Dabei spielen Hormone wie Cortisol und Adrenalin eine Rolle. Bleibt ihr Level über einen längeren Zeitraum konstant hoch, schwächen sie das Immunsystem und Krankheitserreger haben leichtes Spiel. Das hat unter anderem eine Studie von Sheldon Cohen aus den USA nachgewiesen. Das Problem entsteht also dann, wenn der Angstzustand zu lange anhält, weil die Gefahr real oder eingebildet weiter besteht.

Millionenfache Ansteckung

Das ist alles mehrfach beschrieben und kann an verschiedenen Stellen nachgelesen und -gehört werden. Stattdessen sei auf jene hingewiesen, die dieses gefährliche Virus seit Monaten verbreiten: Politiker samt ihrer wissenschaftlichen und sonstigen Berater sowie medialen Unterstützer. Unter ihnen gibt anscheinend eine Superverbreiterin, eine Superspreaderin, mit unfassbarem Wirkungskreis: Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie verbreitet erwiesenermaßen das für die Gesellschaft gefährlichste Virus. Und trifft damit eine Mehrheit der über 80 Millionen hierzulande lebenden Menschen.

Davon zeugt nicht erst ihr jüngster Appell an die Bundesbürger:

„Treffen Sie sich mit deutlich weniger Menschen, ob außerhalb oder zu Hause. Ich bitte Sie: Verzichten Sie auf jede Reise, die nicht wirklich zwingend notwendig ist, auf jede Feier, die nicht wirklich zwingend notwendig ist. Bitte bleiben Sie, wenn immer möglich, zu Hause, an Ihrem Wohnort.“

Soziale Kontakte stärken aber erwiesenermaßen das Immunsystem. Dabei geht es um direkte Kontakte, nicht solche über digitale Medien, wie sie den Menschen derzeit ersatzweise empfohlen werden. Studien haben nachgewiesen, dass geringe soziale Beziehungen und Einsamkeit nicht nur krank machen. Sie erhöhen letztendlich das Sterberisiko. Der Psychologe Manfred Spitzer weist in seinem aktuellen Buch „Pandemie“ auf entsprechende wissenschaftliche Erkenntnisse hin.

Danach erhöht psychischer Stress — wie er unter anderem durch Angst hervorgerufen wird — das Risiko für akute infektiöse Atemwegserkrankungen. Eine solche Erkrankung ist Covid-19, die laut Weltgesundheitsorganisation durch das Virus Sars-Cov-2 ausgelöst wird. Spitzer schreibt von einem „klaren Zusammenhang zwischen der Diversifikation der sozialen Kontakte einer Person und der Wahrscheinlichkeit, eine Erkältung zu bekommen“.

Folgenschwere Ratschläge

Er verweist auf Studienergebnisse, die zeigen, dass eine geringe Anzahl sozialer Verbindungen zur vermehrten Anfälligkeit für Infektionen führt. Dazu noch ein Zitat: „Auch drei weitere Studien zeigen, dass ein Virus für sich allein keine ausreichende Ursache für eine Infektion der oberen Atemwege ist. Chronischer Stress … erhöht jedoch das Infektionsrisiko deutlich.“

Genau für diesen Stress sorgen regierende Politiker samt ihrer wissenschaftlichen Einflüsterer seit Monaten, allen voran der Virologe Christian Drosten. Und eben Superspreaderin Merkel, die bereits mit ihrer TV-Ansprache am 18. März dieses Jahres das Virus der Angst versprühte:

„… Aber auch unsere Krankenhäuser wären völlig überfordert, wenn in kürzester Zeit zu viele Patienten eingeliefert würden, die einen schweren Verlauf der Coronainfektion erleiden. Das sind nicht einfach abstrakte Zahlen in einer Statistik, sondern das ist ein Vater oder Großvater, eine Mutter oder Großmutter, eine Partnerin oder Partner, es sind Menschen. Und wir sind eine Gemeinschaft, in der jedes Leben und jeder Mensch zählt. …“

Das, was sie noch alles sagte, ist nachlesbar und nachhörbar. Merkel empfahl bereits damals, dass die Menschen ihre direkten sozialen Kontakte reduzieren sollen:

„…Im Moment ist nur Abstand Ausdruck von Fürsorge. Der gut gemeinte Besuch, die Reise, die nicht hätte sein müssen, das alles kann Ansteckung bedeuten und sollte jetzt wirklich nicht mehr stattfinden. Es hat seinen Grund, warum die Experten sagen: Großeltern und Enkel sollten jetzt nicht zusammenkommen. Wer unnötige Begegnungen vermeidet, hilft allen, die sich in den Krankenhäusern um täglich mehr Fälle kümmern müssen. So retten wir Leben. …“

Und dann empfahl die Kanzlerin, auf digitale Medien zurückzugreifen, damit die Familie weiterhin in Kontakt bleibt. Wer sich nicht an diese Empfehlungen und Regeln halte, gefährde das Leben seiner Liebsten, so der weitere Tenor von Merkels Ansprache. Diese Botschaft ist in weiteren Reden von ihr zu finden und folgt dem Prinzip der Angstmache. Diese hatte ein im März dieses Jahres bekannt gewordenes Strategiepapier aus dem Bundesinnenministerium als Handlungsmaxime empfohlen.

Klare Anzeichen

„Als Superverbreiter bezeichnen Epidemiologen Menschen, die überdurchschnittlich viele andere infizieren.“ Das war bereits 2017 in der Süddeutschen Zeitung zu lesen. Es heißt, dass die Betreffenden Viren dadurch verbreiten, dass sie laut und viel reden, gar singen. Sie seien viel mit anderen in Kontakt und das oft in geschlossenen Räumen. Sie würden die Erreger ohne eigene Anzeichen einer Krankheit verteilen. Das lässt sich meiner Meinung nach trefflich auf die Kanzlerin anwenden.

Mag sein, dass sie selbst nicht so sehr laut spricht. Lautes Sprechen verteilt wie Singen die Tröpfchen und Aerosole besonders gut, auf denen das Virus sitzt, heißt es. Im Fall Merkel übernehmen das die Medien als Sprachrohre. Sie verteilen das Virus Angst ganz aktiv weiter.

Dafür gibt es zahlreiche Beispiele, die hier nicht alle angeführt werden können. Es seien nur zwei genannt: Das eine ist das viel beachtete Corona-Podcast des Norddeutschen Rundfunks (NDR) unter anderem mit dem Virologen Drosten. Das andere lieferte ausgerechnet die Zeitschrift Spektrum der Wissenschaft: In ihrer Ausgabe 8/2020 brachte sie das „Porträt eines Killers“. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich längst gezeigt, dass Sars-Cov-2 kein Killervirus ist.

Ungehinderte Verbreitung

Dennoch wird diese Angstmache weiter fortgesetzt. Politik und Medien haben darin kaum nachgelassen und verstärken sie derzeit im Herbst. Die Folgen sind unübersehbar. „Es gibt zu viel Angst“, stellte der Virologe Hendrik Streeck Ende September in einem Interview fest. Deshalb seien die Menschen mental schlecht auf die übliche Erkältungswelle im Herbst und im Winter vorbereitet, befürchtet er.

Der Münchner Mediziner Martin Marianowicz hatte zuvor im August gegenüber der Bild-Zeitung gewarnt: „Es reicht jetzt. Unser Hauptproblem ist die Angst, nicht das Virus.“ Es gebe keine schlüssigen medizinischen Erklärungen für die getroffenen Entscheidungen. Er warnte vor einem „Überbietungswettbewerb der Politiker in Sachen Verbote und Einschränkungen“.

„Es gibt keinen Schimmer von Hoffnung, nur Panikmache“, so Marianowicz. „Das aber macht auf Dauer nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Menschen kaputt.“

Marianowicz wiederholte seine Aussagen auch gegenüber dem Sender RTL.

Solche Diagnosen werden durch Umfragen belegt. Die Bundesbürger haben wieder zunehmend Angst davor, sich mit dem Virus Sars-Cov 2 zu infizieren. Ursachen seien steigende „Fallzahlen“ und beständige Warnungen von Politikern. Das meldete die Tageszeitung Die Welt in ihrer Online-Ausgabe am 1. Oktober. Das Blatt berief sich auf den Deutschlandtrend der Umfragefirma Infratest dimap im Auftrag der ARD-„Tagesthemen“ und Die Welt. Die Zeitung berichtete über die Folgen der Infektion mit dem Virus Angst: Die Politik könne „nach wie vor auf sehr hohe Unterstützung für ihr Krisenmanagement bauen“. Doch das ist nur eine der Folgen.

Frühzeitige Erkenntnisse

Der Stressforscher und Psychiater Mazda Adli von der Berliner Charité erklärte bereits im März gegenüber dem Sender n-tv: „… wir Psychiater und Psychotherapeuten erleben im Moment, dass die Ängste, die manche Menschen haben, ein enormes Ausmaß annehmen. Einige geraten sogar hellauf in Panik. Das sind dann oft irrationale Ängste, die auch zu irrationalem Verhalten führen, wie zum Beispiel Hamsterkäufen.“ Und:

„Emotionen sind grundsätzlich ansteckend, Angst ganz besonders. Das ist im Moment auch das Tückische an der Angst. Wenn sie sich so schnell ausbreitet, dann wird auch die Angst zum Virus. Das ist das Problem.“

Ein Münchner Arzt berichtete schon im April dieses Jahres im Deutschen Ärzteblatt von konkreten Auswirkungen: „Ich selbst sehe junge Patienten, die Angst haben zu sterben, obwohl die Symptomatik keinesfalls dafür spricht. … Viele sind verstört und vertrauen deshalb blind auf die politischen Entscheidungen. Und auch wenn es vereinzelt ein paar Beiträge in den Medien zur Aufklärung gibt, gehen diese unter.“

Das ist nur ein Beispiel für die psychischen Folgen der Anti-Corona-Politik, die auf Angstmache setzt und deren Folgeschäden nicht beachtet. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) zitierte Mitte September in einem Beitrag zum Thema die Psychologin Ulrike Lüken:

„Psychische Störungen fallen nicht vom Himmel, Sie wachen nicht morgens auf mit einer Depression, sondern sie haben eine Inkubationszeit von mehreren Monaten, manchmal auch Jahren. Das heißt: den Anstieg an psychischen Störungen, die aus diesem erhöhtem Stresserleben kommen, werden wir möglicherweise erst in der zweiten Jahreshälfte oder in 2021 erleben.“

Klarer Blick

Der sachkundige Lungenarzt und ehemalige Bundestagsabgeordnete Wolfgang Wodarg empfiehlt von Beginn der Krise an auf seiner Webseite eine Therapie gegen die Angst: „Viren sind nicht das Problem — bleiben Sie besonnen!“ Doch dieser Ratschlag, das eigene Immunsystem nicht durch Angst zu schwächen, wurde von den Angstmachern niedergebrüllt. Sie behaupteten, Wodargs Aussagen seien gefährlich und versprühten dabei das viel gefährlichere Virus der Angst weiter. Wodarg und andere ähnliche Stimmen werden weiterhin von vielen Medien totgeschweigen und diffamiert.

Immerhin werden manche Sachkundige, die sich den klaren Blick nicht durch Angst vernebeln lassen, gefragt und ihre Aussagen veröffentlicht. Ein Beispiel dafür ist der Psychologe und Risikoforscher Gerd Gigerenzer. Das Magazin Focus online veröffentlichte erst am Donnerstag ein Interview mit ihm, in dem Gigerenzer deutlich die Angstmache mit den sogenannten Infektionszahlen kritisiert. Diese werde dadurch gefördert, dass viele Menschen nicht mit Zahlen umgehen können und Statistiken nicht verstehen. Das gelte auch für Politiker und manche Experten.

So nehme die an sich gesunde Angst überhand:

„Übermäßige Angst aber birgt zusätzliche Gefahren, sie kann sogar tödlich sein. Beispielsweise berichten Krankenhäuser seit Monaten, dass die Zahl der Menschen, die mit akuten Herzinfarkt- oder Schlaganfallsymptomen zu ihnen kommen, stark zurückgegangen ist.“

Gigerenzer warnt vor einer „falschen und womöglich fatalen Risikoeinschätzung“.

Unheimliche Profiteure

Der Risikoforscher hatte bereits im März dieses Jahres in einem Interview mit dem österreichischen Magazin Profil auf die Profiteure der Angst hingewiesen:

„Das Paradoxe daran ist, dass es uns so gut geht wie nie zuvor, wenn wir uns etwa die Raten der Kindersterblichkeit oder unsere Lebenserwartung anschauen. Aber Angst ist ein Markt. Angst bei Menschen auszulösen, hat auch Vorteile. Nicht nur, was den Konsum von Medikamenten betrifft. Angstbesetzte Menschen lassen sich leichter regieren. Wir wissen aus der Geschichte: Jedes Volk steht nahezu geschlossen hinter seinem Präsidenten, wenn ein Krieg beginnt. Verängstigte Menschen sind auch leichter zu überreden, gewisse Dinge zu konsumieren.“

Der Angst-Superspreaderin Merkel und ihren Helfershelfern in Politik, Wissenschaft und Medien dürften solche Erkenntnisse nicht unbekannt sind. Dafür sind diese auch schon zu lange bekannt — sie geraten bloß in der Öffentlichkeit zu oft in Vergessenheit. Sie werden gegenüber der Bevölkerung verschwiegen, aber aktiv gegen sie genutzt. In dem Zusammenhang muss an etwas erinnert werden, was eine Binsenweisheit sein dürfte:

„Wer mehr Geld hat, dessen Interessen werden bei politischen Entscheidungen in Deutschland stärker berücksichtigt.“

Das fand 2016 ein Forscherteam um den Osnabrücker Professor Armin Schäfer in einer Studie heraus — im Auftrag der Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel für den bisher letzten „Armuts- und Reichtumsbericht“. „Reiche finden in der Politik mehr Gehör“, gab die Organisation Lobbycontrol die Studienergebnisse wieder. „Dies gelte besonders für die Themenfelder ‚Wirtschaft und Finanzen‘ sowie ‚Arbeit und Soziales‘, die wiederum in hohem Maße Auswirkungen auf die soziale Ungleichheit im Land haben.“ Lobbycontrol berichtete auch, dass die Regierung diese Ergebnisse zensieren ließ. Immerhin sind sie immer noch online verfügbar.

Mögliche Therapie

Wissen bedeutet schon immer Macht, ebenso wie die Angst ihr dienlich ist. Der Psychologe Gigerenzer empfiehlt eine bekannte Therapie gegen das Virus Angst:

„Gegen übertriebene Angst kann man sich wehren, indem man sich klarmacht, dass es, bis auf den Tod, im Leben keine Sicherheiten gibt. Wir müssen mehr Mut haben, die Risiken im Leben abzuschätzen und in der Konsequenz eben wie gesagt lernen, mit Ungewissheiten umzugehen.
Wir dürfen uns nicht allein von unseren Emotionen steuern lassen. Deswegen ist es in der Pandemie auch wichtig, sich Zeit zu nehmen und sich gut zu informieren. Der größte Gegner der Angst ist das Wissen — wenn wir uns rational mit dem Virus auseinandersetzen, dann gehen wir auch entspannter mit ihm um.“

Die regierungsorientierten Virologen und Epidemiologen empfehlen im Zusammenhang mit Covid-19, möglichen Superspreadern aus dem Weg zu gehen und den Kontakt mit ihnen zu vermeiden. Das lässt sich umso mehr auf jene übertragen, die wie die Kanzlerin das Virus Angst verbreiten, ob gezielt oder unabsichtlich. In der Süddeutschen Zeitung war 2017 zu lesen, dass das auch ethische Fragen aufwirft: „Wie verhindert man, dass Superspreader stigmatisiert werden? Was tut man überhaupt mit ihnen?“ Eine Antwort darauf habe ich im Fall Merkel noch nicht.

Unterdessen wirkt das von der Kanzlerin versprühte Virus weiter so, wie es Rüdiger Dahlke schon vor Monaten beschrieb und sich derzeit wieder zeigt:

„Dass die Panikerzeugung durch die Mainstream-Medien und die Politik leider bei vielen Menschen funktioniert, wird deutlich, wenn Menschen Hamsterkäufe tätigen, sich Gesichtsmasken aufsetzen und sich am Ende, wenn endlich ein Impfstoff erfunden — oder beliebig empfohlen — wird, sogar impfen lassen, weil sie Angst haben und das befolgen, was eine vermeintliche Vertrauensperson ihnen sagt.“

https://www.rubikon.news/artikel/das-virus-aus-dem-kanzleramt

MANIPULIEREN MIT STATISTIKEN Berlin: Polizei meldet immer mehr Straftaten gegen SPD-Politiker 24. Oktober 2020

Die Berliner SPD war im Jahr 2019 häufiger ein Zielobjekt von Straftaten als jede andere Partei – rein statistisch gesehen.

Von MANFRED ROUHS | Politiker werden immer öfter ein Zielobjekt von Straftaten. Einzelheiten hierzu ergeben sich alljährlich aus der „Lagedarstellung zur politisch motivierten Kriminalität“ der Polizei, die jeweils auf Landesebene erarbeitet wird. In Berlin war es jetzt wieder einmal so weit und die Behörde legte eine aktuelle „Lagedarstellung“ zwar noch nicht der interessierten Öffentlichkeit vor, aber ausgewählten Journalisten. Die „Morgenpost“ berichtet darüber hinter der Bezahlschranke.

Wer in den Wahlkämpfen der letzten Jahre mit offenen Augen in deutschen Großstädten unterwegs war, konnte den Eindruck gewinnen, politisch motivierte Straftaten – insbesondere Plakatzerstörungen – richteten sich vor allem gegen die AfD. Aber die „Lagedarstellung“ behauptet etwas anderes. Sie sieht die in Berlin mit Linken und Grünen regierende SPD als Kriminalitätsopfer ganz vorn, gefolgt von den bedauernswerten Grünen. Die AfD bildet in deren Landesstatistik der Straftaten gegen Politiker im Jahr 2019 nicht ganz das Schlusslicht, aber sie landet kurz vor den Linken: 62 Mal sieht die Berliner Polizei SPD-Vertreter, 48 Mal Grüne, 46 Mal CDU-Repräsentanten, 40 Mal solche der AfD und 37 Mal Linke als „Ziel von Angriffen“. Weiter weiß die „Morgenpost“ zu berichten: „Insgesamt verzeichnete die Polizei im vergangenen Jahr 239 Fälle von politisch motivierter Kriminalität gegen Mandatsträger.“

Die Zeitung gibt dem parteilosen Innenexperten Marcel Luthe das Wort, der mitteilt, auch er selbst sei bereits ein Ziel von Angriffen geworden. Und der feststellt: „Gewalt kann nie politisch sein, weil der Gewalttäter den politischen Konsens mit seiner Tat verlässt.“

Da hat er zweifellos Recht. Aber sind es wirklich Gewalttaten, denen Vertreter von SPD, Grünen und CDU häufiger ausgesetzt sind als jene der AfD? Oder war womöglich eine kreative Form der Datenerhebung ursächlich für diese Rangfolge?

Darüber gibt der letzte Absatz im Artikel der „Morgenpost“ Auskunft:

„Viele Politikerinnen und Politiker in Berlin berichten auch immer wieder von Attacken im Netz. So bekommt etwa der Linke-Politiker Hakan Tas Hassbotschaften auf Türkisch und Deutsch. Doch häufig bleibt der Hass nicht nur im digitalen Raum. Davon kann der SPD-Politiker Tom Schreiber berichten. Sein Wahlkreisbüro wird regelmäßig attackiert, genauso wie das Büro von Andreas Geisel. Auch June Tomiak von den Grünen berichtet immer wieder von Hassbotschaften im Netz, die sie erreichen. Bei ihr, berichtete sie im vergangenen Jahr, füllen die Beleidigungen mittlerweile Aktenordner.“

So wird ein Schuh daraus: Schreibt irgendein Idiot eine schwachsinnige Hass-Email an einen politischen Repräsentanten der Altparteien, dann füllt der damit einen Aktenordner und läuft zur Polizei, um die Kriminalitätsstatistik aufzuhübschen. Das könnte mancher AfD-Parlamentarier drei Mal am Tag machen, wenn er Zeit dafür hätte und damit öffentliches Gehör finden würde. So wird Statistik gemacht.

Die Verantwortlichen im etablierten Politikbetrieb sollten sich nicht wundern, dass immer mehr Menschen in Deutschland immer lautstärker schimpfen. Sie täten besser daran, die Folgen ihres oft unverantwortlichen Handelns insbesondere im Bereich der Zuwanderungspolitik an der Realität zu überprüfen, statt in kalkuliertes Selbstmitleid zu verfallen.FFP2 Maske

http://www.pi-news.net/2020/10/berlin-polizei-meldet-immer-mehr-straftaten-gegen-spd-politiker/

Bundesregierung: Alltagsmasken ungetestet und hochgefährlich! 24. Oktober 2020

Sogenannte „Alltagsmasken“, deren Tragen uns von der deutschen Bundesregierung vorgeschrieben wird, sind potentiell gefährlich. Das ergibt eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Norbert Kleinwächter.

Die Frage lautete, welche Erkenntnisse der Regierung bezüglich Ausdünstungen von Mikroplastik und chemischen Stoffen vorliegen.

Da Alltagsmasken von der Regierung als „Bekleidungstextilien“ geführt werden, liegen hierzu keine Erkenntnisse vor. Eine Überprüfung findet ebenfalls nicht statt.

Wir können also davon ausgehen, dass die meisten in Anwendung befindlichen Masken bei ordentlichen Tests keine medizinische Zulassung erhalten würden und damit potentiell eine Gesundheitsgefahr darstellen.

http://www.pi-news.net/2020/10/bundesregierung-alltagsmasken-ungetestet-und-hochgefaehrlich/

Der Virus-Missbrauch

Donnerstag, 22. Oktober 2020

Ein neues Buch klärt über die Hintergründe und Zusammenhänge des „Lockdown 2020“ auf.

Das Virus SARS-CoV-2 ist kein Killervirus, wird aber benutzt, um die Gesellschaft zu verändern. Das ist die These eines aktuellen Sammelbandes mit Beiträgen über den „Lockdown 2020“. Der veränderte innerhalb weniger Wochen die Welt. Begründeten die meisten Regierungen ihre in

Niemand will einen neuen Lockdown — behaupten zumindest die regierenden Politiker in Bund und Ländern. Sie wiederholen das seit Wochen wie ein Mantra. Doch sie verschärfen die Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens, so dass im Effekt aller Maßnahmen ein neuer Lockdown herauskommt. Der wird dann bloß nicht so genannt.

All das geschieht, weil damit angeblich das Virus SARS-CoV-2 und die von ihm laut Weltgesundheitsorganisation WHO ausgelöste Krankheit Covid-19 eingedämmt werden sollen. Dabei berufen sich die verantwortlichen Politiker und die sie beratenden Experten auf die gemeldeten steigenden „Infektionszahlen“. So werden bis heute die positiven Ergebnisse der PCR-Tests auf SARS-CoV-2 bezeichnet.

Meist wird dabei gleich von „Fallzahlen“ gesprochen, so beim tonangebenden Robert-Koch-Institut (RKI), das der Tiermediziner Lothar Wieler leitet und dem Bundesgesundheitsministerium unter Jens Spahn (CDU) untersteht. So entsteht für die normalen Bürger, die davon durch die Massenmedien erfahren, der Eindruck, es handele sich um Fälle von Erkrankungen.

Genau das ist von den regierenden Politikern, egal welcher Partei, gewollt. Die sie beratenden Experten, egal welcher Fachrichtung, beteiligen sich daran. Es geht um Angst, die bewusst so bei der Bevölkerung erzeugt wird, um diese unter Kontrolle zu halten und Folgsamkeit zu erreichen. Damit wird gerechtfertigt, dass seit Monaten anhaltend Grundrechte und Freiheiten eingeschränkt werden.

Fortgesetzte Strategie

So war es im Frühjahr dieses Jahres und so ist es derzeit im Herbst fortgesetzt zu erleben. In den mehr als sechs Monaten seit dem ersten Lockdown hierzulande und anderswo hat sich nichts grundlegend geändert, vor allem nicht in der politischen Strategie. Das zeigt das vor kurzem von den beiden österreichischen Publizisten Hannes Hofbauer und Stefan Kraft herausgegebene Buch „Lockdown 2020“.

Zahlreiche Autoren vollziehen darin nach, „wie ein Virus dazu benutzt wird, die Gesellschaft zu verändern“, wie es im Untertitel heißt. Das Buch aus dem Wiener Verlag Promedia bietet einen Blick auf verschiedene Aspekte der politisch verursachten Corona-Krise, die seit Beginn des Jahres die Welt in Atem hält.

Nicht nur für die bundesdeutsche Gesellschaft gilt die Diagnose, die Walter van Rossum in seinem Beitrag stellt: Sie ist kollektiv erstarrt. Gelungen sei das durch eine „Gehirnwäsche unvorstellbaren Ausmaßes“, schreibt der Journalist und Rubikon-Autor. Verantwortlich dafür sind aus seiner Sicht die „medialen Superspreader“, die Mainstreammedien, denen „jeder nennenswerte Pluralismus abhandengekommen“ sei.

Van Rossum beschreibt, wie diese Gehirnwäsche erfolgte und bis heute vonstattengeht. Sie begann, als im Januar die ersten Meldungen über eine bis dahin mutmaßlich unbekannte Lungenkrankheit aus China kamen. Dabei spielte auch der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité eine Rolle.

Geblendete Journalisten

Der Autor erinnert daran, dass Drosten mit Partnern nur innerhalb eines Januar-Wochenendes den berüchtigten und angeblich zuverlässigen PCR-Test auf das Virus SARS-CoV-2 entwickelte — mithilfe einer von chinesischen Forschen online veröffentlichten Gensequenz des „neuen Wuhan-Virus“. Wissenschaftsjournalisten wie Sven Siebert von der Berliner Zeitung hätten darüber begeistert berichtet. Dabei hätten sie nicht kritisch hinterfragt, ob es überhaupt möglich ist, einen solchen am Computer entwickelten Test innerhalb weniger Tage sicher zu evaluieren.

„Hier bricht sich Bahn, was in den folgenden Wochen und Monaten zur Methode wird: Im Glanz der Sensation verzichten Journalisten auf jegliche kritische Betrachtung.“

Seitdem ist Drosten Medien-Liebling und Berater der Bundesregierung. Mit seinen Podcast-Aussagen beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) biete der Virologe aus Berlin ein „sagenhaftes Gemisch von improvisierter Expertise, Politik und Kalenderweisheiten“, so der Journalist.

Er erwähnt auch, dass es dem Virologen Hendrik Streeck anders erging. Dieser sei „fast unisono ausgebuht“ worden, als er im Mai dieses Jahres die Ergebnisse seiner Heinsberg-Studie vorstellte. Dabei hatte er einige vermeintliche mediale und politische Gewissheiten zu Covid-19 infrage gestellt. Streeck erlebte, was andere fachkundige Kritiker wie Wolfgang Wodarg und Sucharit Bhakdi von Beginn an widerfuhr: Sie wurden massenmedial ins Visier genommen und diffamiert, ihre Aussagen gar als „gefährlich“ gebrandmarkt. Andere wurden und werden als „Verschwörungstheoretiker“ etikettiert.

Politische Katastrophe

„Eine Corona-besoffene Gesellschaft findet den Ausgang nicht mehr“, stellt van Rossum in seinem Buch-Beitrag fest. Das ist so gewollt, worauf das im März bekanntgewordene Strategiepapier aus dem Bundesinnenministerium hindeutet, an das der Autor erinnert.

Darin seien „Pläne zur psychologischen Kriegsführung gegen die eigene Bevölkerung“ beschrieben worden. So seien unter anderem mit falschen Modellrechnungen rund eine Millionen „Corona-Tote“ vorhergesagt worden. „Falls der Lockdown auf diesen Daten beruht, muss man von einer politischen Katastrophe sprechen“, stellt van Rossum klar.

Doch die Mainstreampresse habe unabhängig von dem Papier „seit geraumer Zeit das Propagandapensum, das dem Innenministerium vorschwebte“, bereits übererfüllt. Das geschieht bis heute, wie die politische und mediale Angstmache im Herbst zeigt. „Vielleicht ahnen sie aber auch bereits, welches ungeheure Unheil das journalistische Pandemiemanagement mitzuverantworten hat“, meint van Rossum.

Chinesische Perspektive

Wie die soziale Ansteckung funktioniert, ohne die es keine Pandemie gäbe, beschreibt ein Beitrag des chinesischen Chuang-Blog-Kollektivs. Der Text, mit dem das Buch beginnt, wurde im Februar dieses Jahres erstmals online veröffentlicht. Darin wird analysiert, wie es zu den ersten Covid-19-Ausbrüchen in China kommen konnte. Die Autoren beschreiben die gesellschaftlichen Ursachen, die eng mit der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes verbunden sind. Diese hat danach längst eine kapitalistische Richtung eingeschlagen und holt im Eiltempo nach, was im Westen innerhalb von Jahrhunderten ablief.

Die Millionenstadt Wuhan ist den Autoren zufolge „eine Art Kern der Stahl-, Beton- und bauorientierten Industrie Chinas“. Dieser „Hochofen“ — einer von vier „Hochöfen“ Chinas, „der die industriellen Zentren der Welt unterfüttert“ — sei „ „der evolutionäre Dampfkochtopf der kapitalistischen Agrikultur und Urbanisierung. Er stellt das ideale Medium dar, in dem immer verheerendere Seuchen erzeugt, verändert und zu zoonotischen Sprüngen veranlasst werden, die sich dann auf aggressive weise unter den Menschen verbreiten.“

Die chinesischen Blogger widersprechen den Thesen, dass das Virus von einem Wildtiermarkt in Wuhan stammen könne. Sie verweisen stattdessen auf die Folgen der immer weiter ausgedehnten Industrialisierung, der auf pflanzlichen und tierischen Monokulturen basierenden Agrarwirtschaft sowie der damit verbundenen Umweltzerstörung. Das sei der Nährboden für Krankheitserreger wie Bakterien und Viren, die dann auf den Menschen überspringen.

Kapitalistisches Muster

Der Ausbruch des neuen Corona-Virus habe „nichts einzigartig Chinesisches an sich“. Das Entstehen vieler neuer Epidemien in den letzten Jahrzehnten in China folge dem Muster der Industrialisierung in den USA und Europa zuvor. Um Covid-19 zu verstehen, müsse betrachtet werden, wie sich China „in und durch das globale kapitalistische System“ entwickelt habe.

Die Autoren machen auf die Folgen für das Gesundheitswesen des Landes und für den Zustand der öffentlichen Gesundheit aufmerksam. So habe sich die medizinische Grundversorgung für die breite Bevölkerung verschlechtert. Das Wirtschaftswachstum überdecke, dass die Ausgaben für Gesundheitsversorgung und Bildung in China nach wie vor „extrem niedrig“ seien.

Das einstmals sozialistische System der Gesundheitsfürsorge für die breite Bevölkerung Chinas sei unter neoliberalen Vorgaben abgebaut worden. Die Autoren belegen das mit Zahlen und Fakten wie den Prokopf-Ausgaben für die öffentliche Gesundheitsversorgung. Diese liegen danach noch weit unter denen von Ländern wie Brasilien, Belarus und Bulgarien. „Angesichts eines derartig massiven Rückzugs des Staats aus dem Gesundheitssystem ist es kein Wunder, dass Covid-19 sich so schnell ausbreiten konnte“, stellen die chinesischen Blogger fest.

Chinesisches Vorbild

Sie beschreiben ebenso die Versuche der Partei- und Staatsführung Chins, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Das sei durch eine „Kombination von breit veröffentlichten Aufrufen an Funktionäre und BürgerInnen zum freiwilligen Einsatz und von Bestrafung für diejenigen, die am schlechtesten reagiert haben“ erfolgt. Nicht nur das wirkt, als habe sich die regierende Politik hierzulande ein Vorbild am chinesischen Vorgehen genommen, nachdem bereits die Behandlungsmethoden bei Covid-19-Erkrankten aus China übernommen wurden.

„Der wichtigste Beitrag, den Sie leisten können, lautet: Versammeln Sie sich nicht, verursachen Sie kein Chaos“ — dieser Aufruf wurden den Autoren zufolge in der Tageszeitung Guangmin veröffentlicht, welche die Kommunistische Partei Chinas kontrolliert. Das klingt wie eine Vorlage für Bundeskanzlerin Angela Merkel, die am 17. Oktober 2020 in ihrem Podcast an die Bundesbürger erneut appellierte:

„Treffen Sie sich mit deutlich weniger Menschen, ob außerhalb oder zu Hause. Ich bitte Sie: Verzichten Sie auf jede Reise, die nicht wirklich zwingend notwendig ist, auf jede Feier, die nicht wirklich zwingend notwendig ist. Bitte bleiben Sie, wenn immer möglich, zu Hause, an Ihrem Wohnort.“

Dass Merkel im September 2019 während ihres China-Besuches auch in Wuhan war, wirkt irgendwie passend, ist aber sicher nichts als reiner Zufall.

Innenpolitische Aufstandsbekämpfung

Das ist aber nicht die einzige Parallele, die sich bei dem zeigt, was in dem Beitrag aus China zu lesen ist. Dazu zählt, dass die staatliche Reaktion in der Corona-Krise „über die Medien als melodramatische Generalprobe für eine weitreichende innenpolitische Aufstandsbekämpfung inszeniert wurde“, wie die chinesischen Blogger schreiben. Das Durchgreifen des Staates sei „eine Lehrstunde für alle, die sich für eine globale Revolution interessieren, weil es ein Probelauf der vom Staat angeführten Reaktion ist.“

Das lässt sich durchaus auf die Lage in der Bundesrepublik übertragen. So berichtete kürzlich die Süddeutsche Zeitung, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wolle „einige der Sonderrechte, die er seinem Ministerium wegen der Corona-Krise eingeräumt hat, dauerhaft beibehalten“. Das wurde zu dem Zeitpunkt bekannt, als einige Bundestagsabgeordnete begannen, gegen die Entmachtung des Parlaments im Zuge der Krise aufzubegehren.

Wie diese teilweise Selbstentmachtung des Bundestages und die Ermächtigung des Bundesgesundheitsministerium — samt eines Bundeswehrgenerals als Abteilungsleiter — erfolgte, beschreibt der Rechtsanwalt und Bürgerrechtsaktivist Rolf Gössner in seinem Beitrag im Buch. Im März 2020 sei das Infektionsschutzgesetz „weitgehend widerspruchslos“ durch das Parlament verschärft worden, erinnert er.

Danach habe der Bundestag die „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ ausgerufen, die bis heute nicht aufgehoben ist. In der Folge seien „weitreichende Macht- und Entscheidungsbefugnisse vom Parlament auf den Bundesgesundheitsminister übertragen“ worden. Das Infektionsschutzgesetz Lese „sich streckenweise wie ein Polizeigesetz“, so Gössner. Es enthalte „Blanko-Ermächtigungen der Exekutive ohne parlamentarische Kontrolle und Ländermitwirkung“. Dadurch werden aus Sicht des Anwaltes die Verfassungsgrundsätze der Gewaltenteilung und des Föderalismus unterminiert.

Falsche Prognosen

Der Bürgerrechtsaktivist setzt sich in seinem Beitrag damit auseinander, wie es um „Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaat in Zeiten der Pandemie“ steht. Diese würden durch die politischen Maßnahmen bedroht, stellt er fest. Gössner warnt vor den „schwerwiegenden individuellen, familiären, schulischen, beruflichen, gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Schäden und dramatischen Langzeitfolgen“. Er verweist darauf, dass „die einschneidenden, unser aller Leben stark durchdringenden Corona-Abwehrmaßnahmen unstreitig auf Basis einer ungesicherten wissenschaftlichen Datenlage und widersprüchlicher Begründungen verhängt worden sind“.

Das wird durch Andreas Sönnichsen im Buch belegt. Der Professor für Allgemeinmedizin an der medizinischen Universität Wien hinterfragt, wie gefährlich Covid-19 tatsächlich ist. Ebenso beschäftigt er sich mit der Frage, was mit den Maßnahmen wirklich erreicht und angerichtet wird, die diese Krankheit eindämmen sollen. Die zu Beginn der Krise angestellten und verbreiteten Hochrechnungen, nach denen die Kapazität des Gesundheitswesens im April dieses Jahres überschritten würde, seien falsch gewesen, so Sönnichsen.

Die entsprechenden Prognosen seien von falschen Voraussetzungen ausgegangen und hätten Erfahrungen aus vorangegangen Epidemien ignoriert. Der Mediziner ist Vorsitzender des „Deutschen Netzwerkes Evidenzbasierte Medizin“ (EbM). Er setzt sich in seinem Text mit den Daten und Fakten auseinander, einschließlich der Sterberate. Diese müsse aus dem Verhältnis der Verstorbenen zu den insgesamt mit dem Virus Infizierten berechnet werden. Diese sich daraus ergebende Infection-Fatality-Rate (IFR — Infektionstodesopfer-Rate) im Zusammenhang mit Covid-19 liege „im Bereich der normalen Influenza“.

So habe beispielweise die IFR bei der starken Grippewelle im Winter 2017/18 in Österreich bei 0,7 Prozent und in Deutschland bei 0,5 Prozent gelegen. Sönnichsen schlussfolgert anhand der bekannten Daten, einschließlich der aus anderen Ländern wie China und Italien, dass „SARS-CoV-2 nicht wesentlich gefährlicher als eine etwas heftigere Grippewelle“. Er verweist auch auf höhere Kapazität und die bessere Versorgungsqualität des Gesundheitswesens im deutschsprachigen Raum, das deshalb nie drohte, überlastet zu werden. Gleichzeitig liege darin eine der Ursachen für Unterschiede zu anderen Ländern.

Weitgehende Folgeschäden

„Die Schäden durch die Pandemie und die ergriffenen Gegenmaßnahmen gehen jedenfalls weit über die Todesfallrate hinaus“, betont der Mediziner. Er warnt, „dass die trotz weitgehend fehlender Evidenz ergriffenen Maßnahmen inzwischen weit größeren Schaden anrichten als das Virus selbst“. Wer behaupte, „durch den Lockdown zehntausende Menschenleben gerettet zu haben (was nachweislich nicht stimmt!), muss sich die Frage gefallen lassen, wie viele Lebensjahre und wie viel Lebensqualität er durch die verordneten Maßnahmen vernichtet hat“.

Sönnichsen übt aber nicht nur Kritik, sondern macht wie die meisten der Autoren Vorschläge für einen anderen Umgang mit Covid-19 und eine Umkehr der Politik. Das Buch bietet mit seinen Beiträgen eine weite Perspektive auf die Corona-Krise. Das reicht von dem politischen und gesellschaftlichen „Nährboden für die Pandemie“ — einschließlich der Lage in Italien —, die sozioökonomischen Folgen über staatlichen Zwangsmaßnahmen und die Rolle der Medien bis zu dem neuen Umgang mit gesellschaftlichen Fragen, unter anderem der nach dem Platz des Todes in der Gesellschaft. Darunter ist der Beitrag von Rubikon-Redakteur Roland Rottenfußer über die aufziehende „Gesundheitsdiktatur“.

Dieses Spektrum macht das Buch über die aktuellen Ereignisse hinaus interessant und hilfreich beim Versuch, diese bewusst ausgelöste Krise zu verstehen. Für die beiden Herausgeber Hannes Hofbauer und Stefan Kraft steht fest, dass SARS-CoV-2 kein Killervirus ist. In ihrem Vorwort schreiben sie:

„Die Mortalitätsrate ist nicht mit der Pest, nicht mit der Spanischen Grippe, nicht mit Masern zu vergleichen. Sie liegt wesentlich darunter.“

Auch weil diese Erkenntnis „medial und politisch nicht oder kaum kommuniziert wird“, haben sie sich nach ihren Worten zu diesem Buch entschlossen. Gleichzeitig bemerken sie, die „weitgehende Akzeptanz des Ausnahmezustandes reicht weit in linke Kreise hinein“. Diese würden sich plötzlich als Assistenten der herrschenden Kräfte verhalten. Im Ergebnis fehle die notwendige Opposition gegenüber dem politischen Kurs der Regierenden und der hinter ihnen stehenden Kräfte.

„Gesundheit und Grundrechte müssen genauso miteinander vereinbar sein wie soziale Gerechtigkeit und politische Freiheit.“

Dieser Aussage der Herausgeber ist uneingeschränkt zuzustimmen — und nicht nur deshalb ist ihr Buch zu empfehlen. Wie das von Paul Schreyer über „Die angekündigte Krise“ liefert es einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung über dieselbe. Das Buch hilft zu verstehen, warum die Regierenden bis heute ihren Kurs in der Corona-Krise fortsetzen — wider alle Vernunft und Fakten.

https://www.rubikon.news/artikel/der-virus-missbrauch

Grüne: „Eine volksfeindliche Anti-Deutschlandpartei!“

Warum die Grünen nicht nur als erneute Koalitionspartner in Berlin eine krasse Fehlbesetzung wären, sondern ganz generell in Deutschland keine wichtige Rolle mehr spielen sollten, hat schwerwiegende Gründe. Landesvorsitzender der AfD Niedersachsen Jens Kestner sagt warum.

Die Hamburger Spitzen-Grüne Katharina Fegebank forderte unlängst im Interview mit der WELT, dass ihre Partei erneut Teil einer Bundesregierung werden solle. Das kann ich seitens der AfD nur entschieden zurückweisen und hoffen, dass es nicht dazu kommen möge. Doch die Vorzeichen sind verhängnisvoll: Eine Merkel-Söder-Union bereitet sich jetzt schon auf genau jene Koalition mit der Melonenpartei (außen grün, innen rot) zeitgeist-konform vor, anstatt strategisch eine Mitte-Rechts-Koalition langfristig und behutsam vorzubereiten. Fünf wichtige seien hier genannt:

1.) Deutsch-Feindlichkeit: Die Grünen verorten sich politisch global statt national und erinnern dabei an den vortrefflichen Satz von Pierre-Joseph Proudhon: „Wer Menschheit sagt, will betrügen“. Sie produzieren ständig pseudo-humanistische Phrasen und äußern sich dezidiert deutsch-feindlich. Sie wollen – in absurder Selbstüberschätzung – „mal schnell die ganze Welt retten“, aber mit ihrem eigenen Volk nichts zu tun haben. Das sagen sie explizit und verhalten sich auch so. Hier einige Beispiele:

Vor der Friedlichen Revolution im Gefolge von 1989 waren die Grünen die einzige westdeutsche Partei (bis auf die SED-finanzierte DKP), die bereit war, die kommunistische DDR-Diktatur völkerrechtlich anzuerkennen. Als dann die Mauer fiel und sich Chancen zur deutschen Wiedervereinigung boten, solidarisierten sich maßgebliche westdeutsche Grüne nicht etwa mit den Einheit und Freiheit fordernden mitteldeutschen Landsleute in Leipzig, Berlin und Dresden, nein, sie riefen zu Protesten gegen den sich abzeichnenden Sieg des Selbstbestimmungsrechts der Deutschen auf. So z.B. in Frankfurt/Main im Februar 1990. Dort skandierten sie „Nie wieder Deutschland!“ Spitzendemonstrantin damals: die Grüne Claudia Roth, heute hochdotierte Bundestags-Vizepräsidentin.

„Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland nichts anzufangen und weiß es bis heute nicht!“

Robert Habeck, heutiger Chef von Bündnis 90/Die Grünen

„Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden“.

Ex-Außenminister der Grünen, Joschka Fischer

„Ich wollte, dass Frankreich bis zur Elbe reicht und Polen direkt an Frankreich grenzt“.

Ex-Parlamentarierin von Bündnis 90/Die Grünen, Sieglinde Frieß, vor dem Deutschen Bundestag

„Ich wünschte, Deutschland wäre im Zweiten Weltkrieg vollständig zerbombt worden. Dieses Land verdient keine Existenzberechtigung“.

Miene Waziri, frühere Landessprecherin der Grünen Jugend in Schleswig-Holstein

„Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte, uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsteiles in diesem Land.“

Der Vorstand von Bündnis90/Die Grünen in München

Allein die hier beispielhaft angeführten Punkte von „politischem Landesverrat“ machen die Grünen eigentlich in jeder Beziehung indiskutabel. Eigentlich! Gäbe es nicht den „deutschen Sonderweg“, denn: In keinem anderen Volk oder Staat der Welt würden Leute gewählt, die sich mit dieser Art von hasserfüllter Ablehnung des Eigenen brüsten. Einerseits prangern Grüne und andere Linke sowie ihre bürgerlichen Steigbügelhalter überall einen angeblichen Rassismus der Deutschen gegen Fremde an. Ihren eigenen, geradezu abstoßenden „Rassismus nach innen“ (Erwin Scheuch), der sich gegen die deutsche Stammbevölkerung richtet, praktizieren sie jedoch mit massiver Unterstützung linkshöriger Massenmedien in täglicher Folge weiter.

Fazit: Die Grünen sind eine „volksfeindliche Anti-Deutschlandpartei“, so Rolf Stolz, Gründungsmitglied der Grünen und Kritiker seiner Partei im Interview mit der „Preußischen Allgemeinen Zeitung“ (14. August 2017).

2.) Einwanderung in den Sozialstaat ohne Grenzen: Die Grünen propagieren weiterhin eine multi-kulturelle Willkommens-Gesellschaft und blenden die damit einhergehenden massiven Konflike und Finanzbelastungen aus, die sowohl bei den einheimischen Deutschen als auch bei den Migranten immense Schäden angerichtet haben. Doch der legale und speziell illegale Zuzug von Fremden soll unkontrolliert weitergehen.

Ein Blick auf die Internetpräsenz der grünen Partei genügt. Dort steht ganz aktuell:

„Moria: Jetzt Geflüchtete aufnehmen! Durch die verheerenden Brände sind aktuell 13.000 Menschen auf der Insel Lesbos in Gefahr. Europa hat viel zu lange weggesehen, jetzt muss sofort gehandelt werden! Der Schutz von Menschen ist nicht verhandelbar. Es gibt eine große Bereitschaft von Ländern und Kommunen zu helfen – jetzt Druck machen, damit diese Hilfen auch endlich umgesetzt werden.“

Kommentar dazu? Eigentlich überflüssig! Die grüne Partei verharrt in ihrer multikulturellen Ideologie-Trutzburg und blendet die verheerenden Folgeschäden von legaler und illegaler Massenmigration nach Deutschland und Europa einfach aus. Damit richten sie unermesslichen Schaden für uns und unsere Nachbarn an. Sie sind unwählbar!

3.) Kriegerische Friedensfreunde: Die Grünen predigen Frieden, verkleiden sich als „Pazifisten“, haben sich aber bereits an Kriegen beteiligt und für Auslandseinsätze der Bundeswehr ausgesprochen, die nicht in deutschem Interesse lagen. Kaum einer der grünen Falken trug jedoch jemals eine Uniform unserer Armee. Motto: Kämpfen und das Leben auf’s Spiel setzen? Das sollen andere!

Die wenigsten Grünen dienten bei der Bundeswehr. Als es noch die Wehrpflicht gab, verweigerten viele Grüne den Dienst an der Waffe. Die Partei pflegte ein Image als pazifistische „Grüne Friedenspartei“, doch das Gegenteil ist richtig.

So forderte im August 1992 die damalige grüne Europaabgeordnete Claudia Roth und das Bundesvorstandsmitglied Helmut Lippelt schon frühzeitig ein militärisches Eingreifen im zerfallenden Jugoslawien. Mit NATO-Bomben auf Belgrad begann im März 1999 der erste Krieg mit deutscher Beteiligung nach dem Zweiten Weltkrieg. Eindeutig völkerrechtswidrig, da ohne UN-Mandat. Doch die Mehrheit der Grünen sprach sich am 16. Oktober 1998 für diesen Krieg aus.

Auch dem Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan stimmten die Grünen am 24. November 2001 mit Mehrheit zu. Damit standen erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik unsere Soldaten vor einem Kampfeinsatz außerhalb Europas. Nicht genug: Der Isaf-Einsatz in Afghanistan wurde gleich dreimal mit den Stimmen der Grünen verlängert. Selbst ein erwogener Bodeneinsatz der Bundeswehr gegen die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) im arabischen Raum fand Unterstützung seitens der „pazifistischen Friedenspartei“ der Grünen.

4.) Innere Sicherheit durch Grüne? Fehlanzeige!: Auch die Innere Sicherheit unseres Staates wurde und wird durch grüne Verantwortungslosigkeiten massiv gefährdet, z. B. in Berlin-Kreuzberg. Doch nicht nur dort.

Schlaglichtartig thematisieren engagierte AfD-Parlamentarier des Bundes und der Länder immer wieder gravierende Fehlentwicklungen unter führender Beteiligung von Grünen im Bereich der inneren Sicherheit in unserem Lande. Gegen Angriffe von gewalttätigen Protestteilnehmern soll sich die Polizei in Zukunft nicht mehr angemessen wehren können, fordert Linksgrün. Die innenpolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion, Irene Mihalic, hält z.B. härtere Strafen bei Angriffen auf Polizisten und andere Einsatzkräfte „nicht für sinnvoll.“ Hinzugekommen ist jüngst eine massive Anti-Polizei-Kampagne, die den Sicherheitskräften „rechtsextreme Strukturen“ unterstellt und einzelne Fehlgriffe überforderter Polizisten zur Staatsgefahr aufbläst.

Zu Recht stellt der Focus-Kolumnist  Jan Fleischhauer unlängst die interessante Frage, die meine Parteifreunde und ich schon seit Gründung der AfD immer wieder in diesen Zusammenhängen aufgeworfen haben, Zitat:

„Warum fragt eigentlich niemand die grüne Parteispitze, wie sie zum fortgesetzten Rechtsbruch in ihrem Vorzeigeviertel Berlin-Kreuzberg steht? Dass dort Zustände wie in einem Mafia-Dorf herrschen, sollte nicht nur die Grünen bekümmern.“

Die Frage zielt punktgenau auf das beredte Schweigen der Altparteien, nicht jedoch auf die AfD. Meine Partei hat sich mit diesen und ähnlichen Rechtsbrüchen schon seit Jahren immer wieder auseinandergesetzt und wird dies auch in Zukunft tun!

5.) Klima-Fakten sprechen gegen die Grünen: Die Rettung des Weltklimas hat inzwischen für einen erheblichen Teil der deutschen Gesellschaft den Rang einer Ersatzreligion eingenommen. „Kirchlicher Träger“ dieser Zivil-Religion ist die Partei der Grünen, die dabei massiv von Mainstream-Medien unkritisch unterstützt wird. Wissenschaftlich umstrittene Dogmen dieser Religion rangieren inzwischen als Glaubenssätze, die nicht mehr kritisch hinterfragt werden dürfen. Damit wurden demokratiefeindliche Kommunikationshürden aufgebaut, die ergebnisoffene Gespräche verhindern. Wer an grünen Dogmen rüttelt, gilt dann schnell als „Klima-Leugner“.

Grüne verbreiten die doktrinär vorgetragene Illusion, dass Deutschland als so genannter Klassenprimus das Weltklima retten könnte. Alternative Energiegewinnung (z.B. Windkraft) sei u.a. der richtige Weg, um der schädlichen Erderwärmung Herr zu werden, koste es, was es wolle. Doch wesentliche Fakten bleiben unberücksichtigt:

85 Prozent aller Emissionen weltweit werden von drei Ländern erzeugt: China, Indien und den USA. Derzeit befinden sich weltweit über 1.400 Kohlekraftwerke im Bau (Stand 2019). Auf der ganzen Welt befinden sich 147 Kernkraftwerke im Bau. Deutschlands Anteil am CO2-Gehalt der Luft beträgt weltweit: 0,0004712 Prozent!

Die neue Klimareligion entpuppt sich als Vehikel alter, sozialistischer Steuerungswünsche: Es soll ein neuer Mensch geschaffen und tief in die Wirtschaft eingegriffen werden. Wie im realen Sozialismus, werden durch die Klimareligion marktwirtschaftliche Prozesse massiv gestört und den Bürgern das kritische Denken abgewöhnt.

Doch wie verhalten sich Grüne selbst angesichts ihrer Forderungen nach mehr Energiebewusstsein und Verhalten? Antwort: Sie verpesten die Luft durch Vielfliegerei am meisten. Beispiele, Zitat aus Peter Helmes: „Deutschland verrecke – Zehn Todsünden der Grünen gegen das deutsche Volk“:

Die höchste Pro-Kopf-Flugrate z. B. bei den Münchener Stadträten haben die Grünen. Dazu kommen die Grünen-Wähler. Sie fliegen laut Forschungsgruppe Wahlen am meisten. 41.000 km flog Claudia Roth rund um die Welt, um sich die Folgen des Klimawandels vor Ort anzusehen. Destination: Das Traumziel in der Südsee, die Fidschi-Inseln. Die ‚Bild’ berechnete den Kostenaufwand für den Steuerzahler auf rund 9.400 Euro. Die Öko-Bilanz der Langstreckenflüge: verheerend! Der CO2-Anteil pro Person beträgt – wohlwollend gerechnet – etwa 17 Tonnen! Der Luxustrip selbst fand anscheinend als Geheimaktion statt. Erst auf ‚Bild’-Anfrage äußerte sich Roth auf ihrer Webseite über die Weltreise.

Fazit: Noch Fragen?

Den Facebook-Auftritt von Jens Kestner finden Sie HIER, auf Twitter ist er HIER vertreten.

https://freilich-magazin.at/gruene-eine-volksfeindliche-anti-deutschlandpartei/


So was von dreist: Ausgaben des Verkehrsministeriums für externe Berater gestiegen! 22. Oktober 2020

Foto: Andreas Scheuer (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – In seinen Jahren als Bundesminister hat Andreas Scheuer so gut wie gar nichts auf die Reihe gekriegt. Im Prinzip hat er nur gekostet, Steuergelder verjubelt und eventuell sogar an ein paar nicht ganz so sauberen Dingern gedreht. Doch damit nicht genug:

Im Jahr 2019 sind die Ausgaben für externe Berater im Bundesverkehrsministerium erneut gestiegen. Die Summe stieg um knapp 3,2 Millionen Euro auf 48,7 Millionen Euro, geht aus einem Bericht des Ministeriums über den Einsatz externer Berater hervor, über den die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben) berichten. Demnach hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) allein für die Begleitung der Reform der Autobahnverwaltung, die zum Jahreswechsel in die staatliche Autobahn GmbH übergeht, über 22,7 Millionen Euro ausgegeben.

Hinzu kommen 7,7 Millionen Euro für die Vorbereitung der Pkw-Maut und der folgenden Abwicklung des letztlich gescheiterten Projektes. Davon wurden rund zwei Millionen Euro für „Beratungs- und Unterstützungsleistungen zur rechtlichen und politischen Aufarbeitung des Projektes Infrastrukturabgabe“ im Zeitraum Juni bis November 2019 fällig. Am 18. Juni vergangenen Jahres hatte der Europäische Gerichtshof die Pläne für die Pkw-Maut als europarechtswidrig gekippt.

Das Ministerium begründete die Ausgaben in dem Bericht mit der Komplexität der Themen. Daher werde externer Sachverstand „fachspezifisch und einzelfallbezogen in Anspruch genommen“, um die Expertise des Ministerium zu ergänzen. Dagegen kritisierte Sven-Christian Kindler, haushaltspolitischer Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, in den Funke-Zeitungen: „Minister Scheuer engagiert für derart viele Projekte private Berater, dass man sich inzwischen fragt, ob er das Haus überhaupt ohne teuren Beistand von außen führen kann.“

Scheuers Ministerium sei für Unternehmensberater ein „regelrechter Goldesel“. Kindler beklagte einen „Privatisierungswahn im Verkehrsministerium“. Teure Projekte zum Autobahnbau in öffentlich-privater Partnerschaft sowie Pkw- und Lkw-Maut führten zu extrem komplizierten und umfangreichen Verträgen.

„Die Kosten für Unternehmensberater und Großkanzleien schießen seit dem Amtsantritt von Andreas Scheuer durch die Decke.“

Doch das wird alles ohne Folgen bleiben. Wir leben schließlich in einem Linksstaat. (Mit Material von dts)

https://www.journalistenwatch.com/2020/10/22/so-ausgaben-verkehrsministeriums/

AfD will gegen Maskenpflicht im Bundestag klagen und setzt Schäuble ein Ultimatum. 22. Oktober 2020

Wolfgang Schäuble (Bild: shutterstock.com/Von Alexandros Michailidis)

Abgeordnete und Mitarbeiter der AfD haben Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CSU)  aufgefordert, eine Unterlassungserklärung abzugeben und sich damit zu verpflichten, die Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht wieder aufzuheben. Die AfD ruft Bürger dazu auf, gegen „staatliche Schikanen“ dieser Art zu klagen: „Greift unsinnige staatliche Vorschriften gerichtlich an.“

Bis Freitag, acht Uhr, soll Wolfgang Schäuble (CSU) in seiner Funktion als Bundestagspräsident eine Unterlassungserklärung abgeben und sich damit verpflichten, die Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht wieder aufzuheben. 19 Abgeordnete und neun Mitarbeiter der AfD-Bundestagsfraktion haben dem CDU-Mann über einen Anwalt eine Abmahnung geschickt. Zu den Abgeordneten gehören neben Stephan Brandner unter anderem auch Fraktionschefin Alice Weidel sowie Dirk Spaniel und Paul Hampel.

Im Anwaltsschreiben, das der dpa vorliegt, heißt es, Schäuble habe zwar im Bundestag das Hausrecht. Dieses erstrecke sich aber nicht auf die Frage, in welcher Bekleidung die Abgeordneten ihr Mandat ausübten. Nur der Gesetzgeber wäre ermächtigt gewesen, eine Maskenpflicht in den Räumen des Parlaments verbindlich anzuordnen.

Die Bundestagsverwaltung bestätigte am Mittwoch den Eingang des Schreibens. Man werde es vom Justiziariat prüfen lassen, so ein Sprecher. Die von Schäuble angeordnete Maskenpflicht gilt seit dem 6. Oktober bis zum 17. Januar. Abgeordnete und Mitarbeiter des Bundestages, die sich nicht daran halten, können mit einem Bußgeld belegt werden. Während der gemeine Bürger längst schon mit dem strafbewehrten Tragen eines ineffizienten Mundschutzes belegt war, galt im Bundestag das Tagen einer Maske zuvor als bloße Empfehlung.

Ihr Justiziar Stephan Brandner kommentiert, dass die AfD mit der Abmahnung an Schäuble im Kleinen vormache, was er sich auch von den Bürgern außerhalb des Parlaments wünsche. Diese sollten gegen „staatliche Schikanen“ klagen: „Greift unsinnige staatliche Vorschriften gerichtlich an.“ (SB)

https://www.journalistenwatch.com/2020/10/22/afd-maskenpflicht-bundestag/

Wie im Dritten Reich: Kritischen Ärzten drohen Berufsverbote 22. Oktober 2020

Ein gemischtes Team der Region Attika und der ISA Ärztekammer von Athen führt epidemiologische Probenahmen im Hafen von Rafina für ankommende Reisende durch, die auf das griechische Festland zurückkehren. Probenahmen in Rafina *** A mixed team from the Attica region and the ISA Medical Association of Athens shall carry out epidemiological sampling in the port of Rafina for arriving travellers returning to mainland Greece Sampling in Rafina PUBLICATIONxNOTxINxGRE ANE5130524

Der Wahn verselbständigt sich: Eine offene wissenschaftliche Debatte über Corona fehlte von Beginn an, doch jetzt erreicht die Kriminalisierung und Sanktionierung von abweichenden Meinungen zum Thema eine neue Qualität: Ärzten, die Corona „verharmlosen oder gar leugnen“, drohen Geldbußen und Berufsverbote. Mit diesen beiden Begriffen ist praktisch die gesamte Bandbreite denkbarer Kritik an den politischen Maßnahmen abgedeckt.

Nur noch abstoßend ist in diesem Zusammenhang die Berichterstattung der Systemmedien zu nennen, vor allem der gebührenfinanzierten Anstalten. Der Spartenkanal des Westdeutschen Rundfunks, „WDR1„, betätigte sich gestern, statt die Bedenklichkeit dieser Entwicklung kritisch zu hinterfragen, als Herold dieser neuerlichen Attacke auf die Meinungs- und Gewissensfreiheit: „Das Wort eines Arztes hat Gewicht. Vor allem für einen (langjährigen) Patienten. Und dann passiert das: Der Mediziner wiegelt im persönlichen Gespräch ab. Das Coronavirus? Das sei doch keine wirklich große Bedrohung, meint er….Ein anderer Mediziner findet das Tragen einer Maske unsinnig und sogar gesundheitsschädigend – und setzt unter dieser Aussage auf Flyern, die unter anderem in Düsseldorf kursierten, seinen Namen. Solche und andere Aussagen sind hochgefährlich.“

Nun ist es so, dass objektiv und nach den hier einzig relevanten Zahlen, so statistisch geschönt und dramatisiert diese bereits sind, Corona objektiv keine „große Bedrohung“ ist, sofern man darunter eine Bedrohung versteht, die schon immer und weiterhin bestehende Krankheiten und Gesundheitsgefahren übertrifft. Das ist bei Corona NICHT der Fall. Und ferner ist es Tatsache, dass es weit mehr wissenschaftliche Belege für die Schädlichkeit des Maskentragens gibt als für ihren angeblichen Nutzen gegen Sars-CoV.

Unterwürfige Standesvertreter

Fortan jedoch dürfen Ärzte, die nicht den Verlust ihrer Approbation riskieren wollen, solche Einwände nicht mehr erheben – nicht einmal im unter besonderem Vertrauensschutz stehenden Patientengespräch. Weil (dringend gebotene) Skepsis gegenüber der völlig verranten und Corona-Politik bei Patienten für „Ratlosigkeit“ sorgte, seien die Standesvertretungen von Medizinern entsetzt, behauptet der WDR. Eine noch größere Ratlosigkeit freilich hinterlassen die völlig willkürlichen und inkonsistenten Corona-Maßnahmen – doch wer mit der Mehrheit trottet und treu zur Regierung steht, dem droht kein Unbill.

Besonders schäbig: Die staatshörigen Ärztekammern betätigen sich – wie einst zu Zeiten der Gleichschaltung – an der Denunziation ihrer eigenen Berufskollegen. Im Bezirk Nordrhein seien nach Angaben einer Sprecherin „17 Fälle bekannt, in denen Mediziner das Coronavirus verharmlosen oder gar leugnen„. Zwar sei es „positiv“, dass „die meisten Mediziner das Coronavirus als eine ernstzunehmende Gefahr für die Bevölkerung anerkennen“. Doch, so der WDR: „einige wenige ‚Götter in Weiß‘ missbrauchen ihren beruflichen Status, um ihre persönliche Anschauungsweise legitim erscheinen zu lassen – zum Nachteil von Patienten.“

„Zum Nachteil von Patienten“? Hier werden viel eher diejenigen, denen es ums seelische und auch körperliche Wohl von Patienten geht in einer „Pandemie“, deren Bekämpfung mehr Nebenwirkungen als Nutzen hat, zu neuen Volksschädlingen gestempelt – deren fachliche und persönliche Einschätzung nur solange legitim ist, wie sie auf Linie der Politik ist. Die Ärztekammer liefert dazu eine Begründung, die sich auch in jeder beliebigen Diktatur nicht anders anhören würde: „Patienten dürften aufgrund der persönlichen Weltanschauungen des Arztes keinesfalls Schaden erleiden.“

Angst vor der falschen „Weltanschauung“

Hier wird wieder, wie schon die Pauschalierung der Vorwürfe „verharmlosen“ und „leugnen“ zeigt, unterscheidungslos jeder, der eine realistische Risikobewertung des Virus vornimmt und den Sinn diverser Maßnahmen zu seiner Eindämmung hinterfragt, auf dieselbe Stufe Spinnern gehievt, die bereits die Existenz des Virus bestreiten. Diese „reductio ad absurdum“ ist bewährtes Mittel, um Kritiker zu desavouieren – und hat sich bereits zur Diffamierung der Corona-Demonstranten im August bewährt.

Allmählich bekommt man eine Vorstellung davon, wie es in voraufklärerischen Zeiten in Mitteleuropa zuging, als der Glaube an die Existenz von Hexen und des Antichrists nicht nur im Volk verwurzelt, sondern akademischen Rang hatte und von den gebildetsten und gelehrtesten Zeitgenossen als unstreitig-real betrachtet wurde – und es gar zur wissenschaftlichen Disziplin brachte. Der Wahn war institutionalisiert in weltlichen und geistlichen Inquisitionsbehörden: Wer sich gegen das Dogma stellte, spielte mit seinem Leben. Heute spielt derjenige mit seiner Existenz. (DM)

https://www.journalistenwatch.com/2020/10/22/wie-dritten-reich/